Freitag, 28. Februar 2014

Gewinnspielauslosung

Ach Mensch, tut mir Leid für die späte Meldung! Vom Umzug habe ich euch ja noch erzählt und kaum war der größte Streß rum, hat mich dann auch noch ne Erkältung total fies ausgeschaltet...

Aber ich will euch nicht länger quälen und verrate nun schnell die beiden Gewinner/innen.

Für "Noah" gab es ein Kopf an Kopf - Rennen zwischen Sarah, Aletheia und Janine.

Um das Buch zu gewinnen, solltet ihr mir nämlich verraten, was man tun kann, um die Umwelt zu schützen.
Für jeden Tipp bzw. jede Handlung gab es einen Punkt - somit zahlt sich (spätestens hier) gutes zu tun aus ;)

Hier seht ihr auf einen Blick die Vorschläge:

- Fahrrad fahren
- Keine Plastiktüten benutzen (und einen Korb oder Stoffbeutel mitnehmen zum einkaufen)
- Platz in der Spülmaschine richtig ausnutzen
- Glasflaschen anstatt Plastikflaschen kaufen
- Zu Fuß gehen
- Öffentliche Verkehrsmittel nutzen
- Müll trennen
- Stom sparen (z.B. Kerzen benutzen)
- Plastikmüll vermeiden
- Müll unterwegs auch richtig entsorgen
- Saisonale Lebensmittel einkaufen
- Regionale Lebensmittel einkaufen
- Recycling
- Wasser sparen
- Umweltbewußtsein bei den Kleinsten schon früh fordern
- Sinnvoller Umgang mit Lebensmitteln (auch wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, kann das Essen noch gut sein - es ist ja kein Verfallsdatum)
- Bio- und Fairtradelebensmittel kaufen (doch achtet bitte darauf: Bio ist nicht gleich Bio)
- Firmen unterstützen, die auf Nachhaltigkeit wert legen
- Vegetarische Lebensweise
- BPA-freie Produkte für Brotdosen und Trinkflaschen bzw. Aufbewahrungsbehälter verwenden
- Wäscheleine anstatt den Trockner benutzen

Da kam einiges zusammen :) Ich danke euch allen, für eure Teilnahme!

Die meisten Vorschläge kamen von Aletheia, darunter auch ein paar Punkte, die mich persönlich sehr angesprochen haben (z.B. Recycling <3).
Herzlichen Glückwunsch, ich wünsch dir ganz viel Lesespaß mit deinem neuen Buch.

Hier sind noch ein paar Punkte, die ich zusammengetragen habe:

Was auch möglich ist, um die Umwelt zu schonen:

- Fahrgemeinschaften bilden
- Schulmaterialien aus Altpapier und lösungsmittelfreiem Kleber
- Nachfüllpackungen kaufen, wenn möglich
- Beim Zähneputzen einen Becher benutzen, statt das Wasser fließen zu lassen
- Beim Duschen kann man z.B. das Wasser beim Einseifen abstellen
- Gartenbesitzer können Regentonnen nutzen
- Wasserhähne oder Duschbrausen lassen sich bezüglich der Durchlaufmenge regulieren
- Elektrogeräte lieber ganz ausschalten, als auf Stand by Modus laufen lassen
- Vegane Lebensweise

Da es leider keine große Abstimmung auf Facebook oder auf meinem Blog gab (für den Taschengewinn), habe ich das Los entscheiden lassen. Und gewonnen hat:


Herzlichen Glückwunsch! Ich wünsch dir ganz viel Spaß beim tragen deiner signierten Tasche :)

Donnerstag, 13. Februar 2014

Gewinnspielbeteiligung von Aletheia Welt - mit einer Rezi zu "Der Augenjäger"

Der Blog Aletheia Welt beteiligt sich am Gewinnspiel für die signierte Tasche mit folgender Rezi:


===Die Einleitung:===
Kaum hatte ich “Der Augensammler“ von Sebastian Fitzek zu Ende gelesen, war mir klar, dass ich unbedingt weitere Bücher des Autors lesen möchte.
Also wartete ich geduldig, bis die Fortsetzung des Buches erschien, bestellte sie mir in der örtlichen Bücherei vor und konnte das Buch, als ich es dann endlich hatte kaum aus der Hand legen.
Es war so spannend, dass ich es an einem Abend während meiner Urlaubstage zu Ende lesen wollte und um halb vier Uhr am darauf folgenden Morgen erst wieder ausgelesen aus der Hand legte.
===Der Autor:===
Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren.
Sein erster Psychothriller “Die Therapie“ wurde als bestes Debüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.
Danach folgten Bestseller wie “Amokspiel“, „Das Kind“, „Der Seelenbrecher“,„Splitter“ und „Der Augensammler“, dank denen der Autor mit Recht der deutsche Star des Psychothrillers ist.
"Amokspiel“, „Das Kind“ und „Die Therapie“ werde ich auf jeden Fall noch lesen, denn alle anderen Bücher des Autor habe ich geradezu verschlungen und kann nicht genug davon kriegen!
Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt.Zu Sebastian Fitzeks Buch "Das Kind" wurde ein Kinofilm mit internationaler Besetzung gedreht, der inzwischen auch als DVD erhältlich ist.
Die Homepage des Autors findet ihr unter www.sebastianfitzek.de
===Fakten zum Buch:===
Das gebundene Taschenbuch erschien im September 2011 beim Droemer-Verlag.
Es umfasst 432 Seiten und ist im Buchhandel für 19,99 Euro zu haben.
Das Buch gibt es außerdem noch als Taschenbuch, als E-Book in der Kindle-Edition und als Audiobook zu kaufen.
===Die Gestaltung des Buches:===
Das Cover des Buches ist in dunklen Grau- und Schwarztönen gehalten.
Ganz oben steht in weißen Großbuchstaben der Name des Autors.
Darunter sieht man ein großes geöffnetes Auge mit einer gelben Pupille.
Unter dem Auge steht in gelben Buchstaben der Titel des Buches und darunter in weißen Großbuchstaben, dass es sich bei dem Buch um einen Psychothriller handelt und dieser im Droemer Verlag erschienen ist.
Meiner Meinung passt das Cover sehr gut zur Geschichte des Buches, denn Augen kommen in diesem Buch auf vielfältigste  und oft sehr grausame Art und Weise vor.
Der Hintergrund vor dem man das Auge sieh wirkt auf mich wie eine Mauer oder Wand und lässt das Bild düster wirken.
Auf der Innenseite des Buches steht in kurzen Worten eine Inhaltsangabe des Verlages über das Buch, welche ich euch weiter unten wiedergeben werde.
Sie deutet gekonnt einige Zusammenhänge an, macht neugierig auf das Buch und das subtile Grauen, welches den Leser darin erwartet.
Die ersten und die letzten Seiten sind in einem ähnlichen Gelbton wie das Auge auf dem Buchcover gehalten, was ich als passend empfinde.
Das Buch gefällt mir als gebundene Ausgabe sehr gut, da ich bei Büchern mit so vielen Seiten die gebundene Ausgabe dem Taschenbuch vorziehe.
Ein Lesebändchen oder Ähnliches gibt es nicht, aber dafür gibt’s ja Lesezeichen.
===Der Verlag über das Buch:===
 Jede Katastrophe hat einen Widerhall
Je größer der Schmerz, desto lauter das Echo.
Und das Echo des Augensammlers ist unerträglich.
Dr. Zarin Suker lebt ein psychopathisches Doppelleben.
Tagsüber führt er die kompliziertesten  Operationen am menschlichen Auge durch.
Doch seine Leidenschaft gilt den Patientinnen der Nacht:
Im Keller seiner Klinik entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider,
bevor er sie vergewaltigt und laufen lässt.
Bisher haben alle Opfer Selbstmord begangen.
Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe.
Die blinde Phsyiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben.
Zögernd lässt sich Alina darauf ein – und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen.
Daraus befreien könnte sie einzig ihr Freund Alexander Zorbach, der jedoch noch längst nicht am Ziel seiner Alpträume ist…
Nach dem Spiegel-Bestseller „Der Augensammler“ der zweite Alptraum um Alina Gregoriev und Alexander Zorbach
===Die Geschichte und meine Meinung dazu:===
Das Buch beginnt mit einer Widmung des Autors an seinen Vater.
Eigentlich erwartete ich danach ein Vorwort, einen Prolog oder etwas in der Art, doch stattdessen folgte eine Warnung.
Ja, ihr habt richtig gelesen!
In dieser Warnung warnt Sebastian Fitzek uns schon mal vor.
Er erklärt, dass es sich bei dem Buch „Der Augenjäger“ um den zweiten Roman in einer Reihe handelt, von der er selbst noch nicht weiß, wie lange sie einmal werden wird.
Laut ihm muss man nicht unbedingt „Der Augensammler“ gelesen haben, um zu verstehen, worum es in „Der Augenjäger“ geht, denn beide Bücher sind eigenständige Geschichten und erfordern kein Vorwissen.
Der zweite Band der Reihe nimmt jedoch häufig und intensiv Bezug auf den ersten Band und daher empfehle ich euch, zuerst „Der Augensammler“ und dann „Der Augenjäger“ zu lesen.
Ich empfehle euch, meinen Bericht nicht zu lesen, wenn ihr das Buch „Der Augensammler“ noch nicht gelesen habt und noch vorhabt dies zu tun.
Ich verrate nämlich ab und zu Details aus dem Buch, was nicht anders geht, da die Handlungen ja zusammenhängen und ein Großteil der Charaktere in beiden Büchern vorkommt.
Bevor es losgeht mit der eigentlichen Geschichte präsentiert uns der Autor erst noch einen kleinen Bericht in Form eines fiktiven Zeitungsartikels.
In diesem Artikel geht es um die aktuellsten Taten des Augensammlers, seine Identität, seine Motive und seine Vorgehensweise.
Meiner Meinung ist dies eine gute Idee des Autors, denn so verknüpft er  das Geschehen aus dem ersten Buch der Reihe gekonnt mit den neuesten Ereignissen und lässt so sowohl Kenner des Buches, als auch neue Leser am vergangenen Geschehen teilhaben.
Mit eiskalter Sicherheit erfahre ich als Leserin eine unumstößliche Realität, die in „Der Augensammler“ schon angedeutet wurde:
Alexander Zorbach konnte zwar die entführten Zwillingskinder retten, aber dafür muss er nun einen hohen Preis zahlen, denn der Augensammler ist untergetaucht und Zorbach bleiben nur wenige Stunden um seinen Sohn Julian zu finden, der das neue Opfer des Augensammlers ist.
Nun folgen noch zwei Zitate aus der Bibel und los geht`s mit der eigentlichen Geschichte.
Das erste Kapitel trägt den Titel „Johanna Strom“.
Frau Strom ist Patientin in der Klinik Sankt Pfarrenhopp, einer fiktiven psychiatrischen Anstalt nahe Hamburg.
Diese Frau hatte in ihrer Ehe eine wahre Hölle erlebt und es nicht geschafft sich daraus zu befreien.
Stattdessen hat ihr Mann einen Schlussstrich gezogen, sie für eine jüngere Frau verlassen und die gemeinsame Tochter Nicola mitgenommen.
Johanna Strom ist nun nur noch ein alkoholkrankes Häufchen Elend und hat mehrfach versucht sich das Leben zu nehmen.
Kein Wunder bei dem unglaublichen Martyrium das sie erduldet hat.
Man glaubt kaum, dass das Leben dieser Frau noch schlimmer werden könnte, doch es ist so.
An einem milden Septembertag setzt sich ein nett aussehender Fremder neben sie auf eine Bank im Klinikpark und zeigt ihr ein grausiges Polarid ihrer Tochter, die seit über einem halben Jahr verschwunden ist und spricht von Schuld und davon, dass er mit ihrer Tochter noch nicht fertig ist.
Während noch die letzten Eindrücke dieser Sequenz in mir widerhallen, macht der Autor einen Sprung in die Gegenwart, fünf Monate später.
In diesem Kapitel sehen wir als Leser die Gegenwart aus der Sicht von Alexander Zorbach.
Er erinnert sich an eine schauderhafte und zugleich ernüchternde Geschichte aus seiner Berufslaufbahn, die er mit seiner aktuellen Lage vergleicht.
Für diese gibt es kaum Worte um sie zu beschreiben.
Zorbach betritt den Ort des Grauens, an dem sein Sohn viele Stunden lang gefangen gehalten wurde und rechnet schon mit dem Schlimmsten.
Dann klingelt auch sein Handy und der Augensammler meldet sich mit einer schier unglaublichen Forderung.
Wird Zorbach ihr nachkommen? Wird er seinen Sohn Julian jemals finden?
Nun ist es sieben Wochen später.
Wir befinden uns in der Welt von Alina Gregoriev, der hellsichtigen blinden Phsyiotherapeutin, die Alexander Zorbach in „Der Augensammler“ kennen und man kann fast schon sagen lieben lernte.
Alina befindet sich in einer alptraumhaften Situation.
Sie soll den „Augenjäger“ behandeln, um herauszufinden, um wen es sich bei seinem nächsten Opfer handelt.
Dazu muss sie ihn massieren, um eine Art Vision seiner Taten zu bekommen.
„Der Augenjäger“, das ist Dr. Zarin Suker, ein bekannter Augenchirurg und ein Genie in seinem Fachgebiet.
Doch die noble Fassade trügt, denn in seiner Freizeit verschleppt er Frauen, entfernt ihnen die Augenlider, vergewaltigt sie und setzt sie danach irgendwo makabres aus z.B. in der Nähe eines Bordells.
Er jagt nach außergewöhnlichen Augen, nach solchen die eine Anomalie aufweisen.
Alina hat einen Deal mit der Polizei gemacht.
Im Austausch gegen einen bestimmten Gegenstand soll sie bei diesem unheimlichen Patienten entscheidende Hinweise finden, um ihn festnehmen zu lassen, doch der Patient spielt ein krankes Spiel mit ihr und ist ihr zutiefst zuwider.
Wird sie es trotzdem tun?
Und welchen Deal hat sie mit Stoya und Scholle, den ermittelnden Beamten, die wir schon aus „Der Augensammler“ kennen?
Zarin Suker macht Alina auf vielfältige Art und Weise Angst.
Er weiß zu viel über sie, er schmeichelt ihr und macht ihr ein verlockendes Angebot.
Wird Alina es annehmen? Warum hat Alina überhaupt in den Deal eingewilligt?
Ich wüsste nicht, ob ich an ihrer Stelle die Fassung bewahrt hätte.
Vermutlich hätte ich Zarin Suker eine Ohrfeige oder Schlimmeres verfasst, denn die Schilderungen seiner Untaten sind ganz schön heftig und ich kann mir vorstellen, welche Wut Alina empfand, als sie diesem Monster gegenüberstand.
Wenig später bekommt Alina Besuch bei sich zu Hause, wo ihr bester Freund John schon auf sie wartet.
John ist mir auf Anhieb sympathisch.
Der gebürtige Amerikaner ist schwul und er und Alina waren schon im Kindergarten befreundet.
Gerade hat er auf TomTom, Alinas Blindenhund aufgepasst und einer Dame die Tür geöffnet, die Alina um Hilfe bitten will.
Sie stellt sich als Johanna Strom vor, redet wirres Zeug und offenbart schließlich, dass sie möchte, dass Alina nach ihrer Tochter sucht.
Wird Alina sich darum kümmern?
Nun trifft Alina auf Mike Scholokowsky, genannt Scholle, den die Leser von „Der Augensammler“ bereits als unangenehmen Polizeibeamten mit fragwürdigem Charakter kennen gelernt haben.
Seine Beschreibung hört sich sehr unangenehm an.
Nach einem Mann, dem man nicht im Dunkeln begegnen möchte, ja nicht mal allein mit ihm in einem Raum sein möchte.
Scholle will eine Information von Alina, doch sie lügt ihn an und weiß selbst nicht ganz genau, warum sie die Information zurück hält.
Wenig später überschlagen sich die Ereignisse, nachdem Alina mit ihrem kranken Blindenhund TomTom mitten im kalten Berliner Winter zu einer Adresse läuft, die sie von Scholle erhalten hat.
Am Zielort wird sie ziemlich rüde empfangen und lernt Dr. Roth, den Psychiater Alexander Zorbachs kennen.
Er offenbart ihr einige Geheimnisse und konfrontiert sie mit einer Wahrheit, die ihre Welt aus den Fugen geraten lässt.
Nun ist es an Alina, einen klaren Kopf zu behalten und sowohl nach Julian zu suchen, als auch mit den veränderten, sie emotional aufwühlenden Begebenheiten umzugehen.
Alina hält ihr Wissen immer noch zurück und genau dieses Schweigen bringt sie von nun an in eine gefährliche, ausweglos erscheinende Situation nach der anderen.
Sie erhält Hilfe von unerwarteter Seite, doch ich möchte euch nicht zu viel verraten.
Die Kapitelüberschriften wechseln nun in immer rascherer Folge zwischen einem Ich-Erzähler und Alina Gregoriev.
Dazwischen kommen noch Stoya, einer der Ermittler zu Wort und John, der auf der Suche nach Alina ist.
Wer hat Alina in seiner Gewalt? Was passiert mit ihr?
Auf den folgenden Seiten werden nun mehrere Personen gesucht und ich als Leserin komme sowohl dem Augensammler als auch dem Augenjäger näher als zuvor.
Sebastian Fitzek hat mich in diesem Buch mehrmals in die Irre geführt und falsche Fährten gelegt.
Ich fragte mich, ob die beiden Mörder zusammen arbeiten und stürzte mich in wilde Theorien.
Bis zum Schluss, als sich die Ereignisse endgültig überschlagen, war ich auf einer falsche Fährte.
Wie Zorbach habe ich die Zeichen von Anfang an falsch gedeutet und dieser ist nun einem Irrtum erlegen, der einen fatalen Fehler nach sich zieht.
Einen Fehler, der nicht mehr rückgängig machbar ist und dessen Folgen ihn noch lange begleiten werden.
Erst gegen Ende des Buches wird mir die ganze grausame Wahrheit bewusst und der Schrecken über ihr wahres Ausmaß sitzt tief.
Kaum jemand in diesem Buch ist das, was er vorgibt zu sein, jeder handelt nach seinen eigenen Motiven und letztendlich ist Vertrauen eine gefährliche Sache.
Manch einen vermeintlichen Freund möchte man nicht zum Feind haben…
Das Buch endet mit dem letzten Kapitel, indem Sebastian Fitzek mir erst die Bilderbuchvariante des Endes serviert, um es dann zu verwerfen und das dadurch umso schrecklicher erscheinende Ende zu enthüllen.
Alles, aber auch wirklich alles ist aus den Fugen geraten, nichts und niemand mehr so wie er vorher war und eines ist sicher:
Die Geschichte wird weitergehen!
Zum Schluss gibt es noch eine Danksagung des Autors.
Es macht mir immer große Freude diese persönlichen Zeilen des Autors zu lesen, denn darin bedankt er sich nicht nur bei Testlesern, Testhörer und seinem Verlag.
Nein, er erzählt auch einiges über sich selbst über die Hintergründe seiner Bücher und andere wissenswerte Dinge.
Auch hier zeigt der Autor viel Tiefsinn und Humor und ich freue mich für ihn, dass er der Vater einer kleinen Tochter geworden ist.
===Mein Fazit:===
Ebenso wie alle anderen Bücher von Sebastian Fitzek hat mich auch dieses Buch noch lange nach dem Lesen beschäftigt.
Der Autor hat mit seinen Büchern über den Augensammler und den Augenjäger eine Geschichte erschaffen, die mich in ihren Bann gezogen hat und nicht mehr los lässt.
Ich kann es kaum erwarten, einen weiteren Band in den Händen zu halten.
Ich muss sagen, bisher konnte mich jedes Buch des Autors begeistern und ich bin sehr gespannt darauf, welche Bücher noch folgen werden.
Er schreibt flüssig und interessant und versteht es meisterhaft, aus seiner Geschichte immer neue makabre Wendungen hervor zu zaubern und den Leser immer tiefer in menschliche Abgründe vordringen zu lassen.
Durch den immer schnelleren Wechsel der Erzähler und die sich überschlagenden Ereignisse erzeugt er einen nicht enden wollenden Spannungsbogen, der es mir unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen.
Gedanken, Gefühle und Radioansagen sind in diesem Buch kursiv hervorgehoben und zwischen den Kapiteln findet man immer wieder Zitate, was das Lesen noch unterhaltsamer macht.
Alle Charaktere des Buches haben Charakter und Tiefe und so kann ich mich als Leserin besser in ihr Denken und Handeln hineinversetzen.
Auch dieses Buch erzeugte bei mir eine wirre Mischung aus Grauen, Ungeduld und Neugierde.
Jedoch kam auch der Humor nicht zu kurz und auch die Erotik war ab und zu wenn auch meist eher humoristisch oder in grausamer Form vorhanden.
So machen Leser störte es, dass Alina, Zorbach, Scholle und Stoya und der Augensammler häufiger präsent waren, als der Augenjäger.
Mir hat diese Mischung jedoch sehr gut gefallen, da es sich bei den Büchern nun mal um eine zusammenhängende Reihe handelt und ich auf dem Laufenden bleiben möchte, was die Entwicklung der Charaktere und ihrer Schicksale angeht.
Der Augenjäger war meiner Meinung präsent genug und ein zu viel hätte dem Buch einen Großteil seiner Atmosphäre genommen.
Es lohnt sich das Buch aufmerksam zu lesen, denn die vielen vereinzelten Erzählungen und die scheinbar unscheinbaren Details ergeben im Nachhinein einen komplexeren Zusammenhang.
Dem Autor ist ein unsagbar spannendes, umfangreiches und sehr interessant aufgebautes Werk gelungen!
Seine handelnden Charakter hat er interessant gestaltet und ausgebaut.
So findet sich für jeden Leser eine Identifikationsfigur.
Bei mir waren es Zorbach und Alina.
Besonders sympathisch ist mir natürlich Alina, die durch ihre Wandlungsfähigkeit besticht.
Ihre Fähigkeiten und ihr Wille überraschen mich immer wieder, ebenso ihr Humor und wie gut sie sich zu helfen weiß.
Unvergessen bleibt mir zum Beispiel die Szene, als ein angetrunkener Mann sie über die Straße führt und glaubt ihr dabei einen Gefallen zu tun.
Das Faszinierende an Alina ist nicht nur ihr Umgang damit, dass sie blind ist, sondern auch ihr häufiger Kleidungswechsel und die Verwendung von zahlreichen Echthaarperücken in allen Farben und Formen.
Ich wünsche mir allein schon wegen der Darstellung ihrer Person, dass die Bücher verfilmt werden.
Die Untaten des Augenjägers und des Augensammlers erfüllten mich mit einem namenlosen Grauen, welches sich von Seite zu Seite steigerte.
Ich hoffte und bangte, fieberte mit, stellte Thesen auf und verwarf sie wieder und war am Ende genauso ratlos wie Zorbach.
Was mir an dem Buch auch sehr gut gefallen hat, war die Erwähnung mir bis dato unbekannter Krankheitsbilder.
Eine tolle Zugabe gibt es zu diesem Buch übrigens auch:
Diesmal ist es ein kleiner "Zeitungsausschnitt", welcher von Opfern des Augensammlers berichtet und mit einem Link (QR Code) versehen ist.
Da hat sich der Autor wieder etwas Tolles einfallen lassen!
Ich finde das Buch sehr gelungen und werde mit Sicherheit noch weitere Werke des Autors lesen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Aletheia.

Euch gefällt diese Rezi? Dann stimmt für Aletheia ab :)

Gewinnspielbeteiligung von Susi - mit einer Rezi zu "Abgeschnitten"


 Susi (ohne Blog) beteiligt sich am Gewinnspiel für die signierte Tasche mit folgender Rezi:

Abgeschnitten - Sebastian Fitzek/Michael Tsokos



Inhalt:

Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt – und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert.
Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert …
Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. Oktober 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 342651091X
ISBN-13: 978-3426510919
Meine Meinung:
Uff, was für eine Achterbahn des Grauens, ich bin immernoch ganz gefangen.
Mit dem Prolog ging es ja schon sehr spannungsgeladen los und was es damit auf sich hatte, sollte der Leser später noch erfahren.
Die Spannung zog sich durch das ganze Buch und sie riss mit keiner Silbe ab.
Die Handlungsstränge bauten sich sehr schnell auf, so das man kaum zum Luft holen kam.
Vieles was dem Leser mitunter unklar war, lief schließlich zu einer komplexen Geschichte zusammen.
Und irgendwann kam der Punkt, wo man dachte, ok , das wars jetzt.
Da wurde nochmal dert Pulsschlag in die Höhe geschellt, weil es noch immer nicht alles war und man wieder in den Sog gezogen wurde.
Dieses Buch war aus meiner Sicht mit mehr als anschaulichen blutigen und grausamen Details gespickt, so das ich mich in einem Kopfkino wiederfand, aus dem es kein Entrinnen gab.
So grausam es auch war, hin und wieder durfte man auch schmunzeln.
Die Figuren wirkten auf mich sehr menschlich und real - ich hab mitgelitten.
Der Schreibstil sehr flüssig , so wie man es von Fitzek kennt.
Eines der besten Bücher, die der Autor, je zu Papier gebracht hat.
Dir gefällt dir Rezi von Susi? Dann stimm doch für Sie ab :)

Gewinnspielbeteiligung von Lines Bücherwelt - mit einer Rezi zu "Abgeschnitten"

Der Blog "Lines Bücherwelt" beteiligt sich am Gewinnspiel für die signierte Tasche mit folgender Rezi:

Rezi zu Abgeschnitten von Sebastian Fitzek


Hier ist meine Rezension zu Abgeschnitten von Sebastian Fitzek



Inhalt:
Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt – und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert. 
Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert …
Meine Meinung:
Dies ist das 3 te Buch was ich von Sebastian Fitzek gelesen habe. Die ersten beiden Bücher die ich von ihm gelesen habe, haben mich nicht so wirklich überzeugt.
Ich weiß nicht genau warum wahrscheinlich hatte ich einfach was anderes erwartet. Aber trotz alledem habe ich mich schließlich dafür entschieden Abgeschnitten zu kaufen.
Das Cover ist schlicht aber vielsagend gestaltet und genau passend zu dem Buch.
Ich begann zu lesen und war angenehm überrascht von der ersten Seite an ging es spannend zu und innerhalb weniger Seiten war ich in den Bann des Buches gezogen.
Ich konnte es nicht mehr weglegen musste einfach weiter lesen.
Es war als wäre ich mitten in der Geschichte dabei, bei der Aufregenden Suche nach dem Mädchen. Es war der Wahnsinn. Ich bin so froh das ich dieses Buch gelesen habe, ich kann nur jeden raten wer Sebastian Fitzek Fan ist der MUSS dieses Buch gelesen haben.
Allerdings hat das Buch auch einen traurigen Hintergrund, diese Buch handelt von sexuellen Missbrauch an Kindern, und es sind 4 echte Zeitungsartikel abgedruckt
die man sich unbedingt mal durchlesen muss. 
In denen sind von Steuerhinterzieher und Sexualstraftätern die Rede. Ein Beispiel gefällig? 
Während der Steuerhinterzieher für circa 5 Jahre Freiheitsstrafe im Gefängnis verbringen darf, bekommt der Sexualtäter 2 Jahre Bewährung.
Man betone: Bewährung. Diese Urteile wo Geld anscheinend mehr bedeutet als
ein Menschenleben sollte man ernsthalft überdenken.
Wenn man das liest wird man irgendwie traurig und kanns einfach nicht fassen.
Mein Fazit :

Eindeutige Kaufempfehlung für jeden Thriller Fan und erst recht für jeden Sebastian Fitzek Fan :-)
Dir gefällt die Rezi? Dann stimm für Lines Bücherwelt ab :)

Gewinnspielbeteiligung von Lesen und Mehr - mit einer Rezi zu "Noah"

Der Blog "Lesen und Mehr" beteiligt sich am Gewinnspiel für die signierte Tasche mit folgender Rezi:

 [Rezension] „Noah“, Sebastian Fitzek (Bastei Lübbe)

Inhalt
Ein Thriller über Identitätssuche, den Wert des Lebens und eine unglaubliche Entdeckung.1-4-1-5-3-9-1-978-3-7857-2482-8-Fitzek-Noah-org

Meinung und Fazit
Was Sebastian Fitzek hier geschafft hat, beeindruckte mich sehr. Ohne Zweifel ist diese Geschichte ein Thriller, aber sie wirkt nachhaltig, weil sie erschüttert, aufrüttelt und nachdenklich macht – zumindest wenn man das möchte.
Der Roman startet in einem asiatischen Slum, was mich erstmal stutzig machte. In unregelmäßigen Abständen wird diese Geschichte parallel zu den anderen Begebenheiten fortgeführt, und es dauerte lange, bis ich einen Zusammenhang festgestellt habe. Das Szenario ist erdrückend, der Müllgestank steigt mir fast in die Nase, und das Elend ist nahezu greifbar. Hinzu kommt, dass es hier um das Schicksal einer Familie geht, und nicht zuletzt um das eines Säuglings. Grauenvoll real, voller Verzweiflung und letztlich, zumindest im ersten Augenblick, mit einem winzigen Hoffnungsschimmer versehen.
Als Noahs Geschichte beginnt, bin ich ebenso geschockt wie gebannt. Er ist verletzt, weiß nicht wer er ist, noch wo er herkommt. Lediglich sein Name scheint ihm klar zu sein, denn dieser ist auf seiner Hand eintätowiert. Er ist Obdachlos und lebt mit seinem etwas merkwürdigen Kumpel Oscar im Berliner Untergrund.
Nach und nach kristallisiert sich jedoch heraus, dass hinter der Person Noah sehr viel mehr steckt, als man zuerst vielleicht vermutet. Diese Offenbarung beginnt mit einem Bild…
Was danach folgt ist eine teilweise atemlose, spannungsgeladene Hetzjagd, die hauptsächlich in Berlin aber auch in anderen Ländern spielt. Die Szenarien, die dabei aufgebaut werden sind mysteriös, erschreckend, schockierend und voller Action.
Es gibt auch Stellen, an welchen ich gelächelt habe oder mir wehmütig zu Mute war, denn im Gegensatz zur restlichen Geschichte offenbarten die Figuren auch sanfte Seiten, die ich nicht unbedingt vermutet hätte.
Das auf und ab der Gefühle, gepaart mit reichlich Thrill, sorgt für absolutes Lesevergnügen.
Hier bekommt man einen Thriller mit hervorragend ausgearbeiteten, facettenreichen und teils ungewöhnlichen Figuren, die durchaus auch Reibungspotential bieten. Passgenau wurden sie in eine stimmige, actionreiche, immer wieder überraschende Geschichte eingegliedert, die auch nachdenklich stimmt. Sehr spannend und mitreißend, vom Anfang bis zum Nachwort, und es bleibt die Frage: Wie viel ist zuviel?
Ein Blockbuster und eine Steilvorlage für ein Drehbuch – Chapeau!

Der Autor
Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, geboren in Berlin, entschied sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Promotion zum Dr. jur. gegen einen juristischen Beruf und für eine kreative Tätigkeit in den Medien. Nach dem Volontariat bei einem privaten Hörfunksender wechselte er als Unterhaltungschef und später als Chefredakteur zur Konkurrenz und machte sich danach als Unternehmensberater und Formatentwickler für zahlreiche Medienunternehmen in Europa selbständig. Er lebt in Berlin, wo er derzeit in der Programmdirektion eines großen Hauptstadtsenders tätig ist.
“Mit so einem großem Erfolg hätte ich nie gerechnet”, sagt Fitzek zu BILD. “Die Resonanz auf das Buch ist unglaublich. Jeden Tag bekomme ich seitenlange Leserpost.” (Quelle: luebbe.de)

Buchdaten
Ausgabe: gebunden, HardcoverLogo BasteiLuebbe
Seiten: 560
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover)
Erscheinungsdatum: 20. Dezember 2013
ISBN-10: 3785724829


Stimmt für "Lesen und Mehr" ab, wenn euch die Rezi gefällt :)

Alles bleibt so wie geplant - die entgültige Überarbeitung zum Gewinnspiel der signierten Tasche von Sebastian Fitzek ;)

Zwei E-Mails haben meinen vorherigen Post hinfällig gemacht.

Ich wurde darauf hingewiesen, dass sich manche die Rezis in den paar Tagen zur Auslosung gar nicht alle durchlesen können (aufgrund der Menge).

Daher werde ich jetzt heute alle eingetroffenen Rezensionen posten - und hoffe auf rege Teilnahme :)

Ich würde mich wahnsinnig darüber freuen, wenn ihr hier (per Kommentar) oder auf Facebook (Like-Button) für die Rezension abstimmt, die euch am besten gefällt. Und wenn euch alle gefallen - dann stimmt für alle :)

Gleich gehts los :)

Dienstag, 11. Februar 2014

Ergänzung zum Gewinnspiel: Gewinne eine signierte Tasche von Sebastian Fitzek

Langsam trudeln richtig viele Rezensionen ein - und was für tolle :)

Dabei ist mir eingefallen: Wenn ich die Rezis jetzt schon einstelle (quasi immer nach Erhalt) ist das unfair für die anderen, die ihre Rezi erst später einschicken. So kann die erste Rezi vielleicht mehr Daumen hoch (bei Facebook) oder Kommentare (auf meinem Blog) erhalten, als die darauffolgenden.

Daher mein Vorschlag: Bis zum 19.02.14 könnt ihr mir eure Rezensionen zuschicken. Diese werde ich am 20.02.14 online stellen. So hat jeder die gleiche Chance bei der Abstimmung (bei der ich auf eure Mithilfe hoffe), die bis zum 22.02.14 läuft. Und es schafft einen Anreiz für alle, die gerne die Tasche gewinnen möchten, allerdings noch keine Rezension von Sebastian Fitzek formuliert haben.

 Drück euch allen die Daumen - möge diese irre Tasche bald einen glücklichen Besitzer bekommen :)

Sonntag, 9. Februar 2014

Eine musikalische Lesung mit zwei Gewinnspielen für euch

Es ist Sonntag, der 02.02.2014, 18:30 Uhr. Auf der Suche nach einem freien Parkplatz umkreisen wir die Alte Feuerwache, vor der sich eine Menschentraube die Füße in den Bauch steht. Und das nur aus einem Grund: Sebastian Fitzek wird hier heute seine Lesung zu seinem neusten Buch "Noah" halten.





"Ausverkauft" dieses fiese Wort brüllte auf der Alte Feuerwache Homepage seit Wochen verspäteten Interessenten der Lesung ein entgültige Antwort entgegen.
Unsere Karten für das Event hatte ich vorsorglich schon seit Bekanntgabe der Orte vorbestellt. Superglücklich das Sebastian auch an uns Mannheimer gedacht hat :) Und diese dankten es ihm sichtlich.



Um 20 Uhr ging es pünktlich los. Auf der Stoffleinwand ist die Coverhand zu sehen, auf der sich nach und nach die einzelnen Buchstaben des Titels "Noah", wie von Hand geschrieben, einfügen.


Aus dem Off hörten wir die eindringlichen Worte Oscars:

"Ich weiß ja, dass du keine Labertasche bist, mein Großer, aber ich sag's dir trotzdem noch mal: Sprich mit niemandem, hörst du? Zu keinem ein Wort. Lass mich für dich antworten, wenn du gefragt wirst. Nur wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, wenn es überhaupt nicht anders geht, dann sag, du bist Noah aus Holland und hier nur auf der Durchreise. Das erklärt deinen komischen Akzent, okay?"
Noah nickte stumm.
Während er in den letzten Wochen mehr Zeit mit Nachdenken als mit Reden verbracht hatte, quasselte Oscar mal wieder, als gelte es einen Schnellsprechwettbewerb zu gewinnen. Seine Worte schlugen dicke Atemwolken in der kalten Luft.
Es war Februar in Berlin, und der Winter tat das, was er am besten konnte: Er hatte sein Windmesser aufgeklappt und schnitt sich durch alles, was sich ihm in den Weg stellte: Kleider, Haut, Seelen.
S. 16/17

Der Vorhang fällt: Sebastian tritt auf die Bühne, im Hintergrund die einzelnen Bandmitglieder von "Buffer Underrun" die diese Lesung begleiten werden. Wie es dazu kommt erklärt Sebastian mit den Worten "Den Film der sich in meinem Kopf abspielt bringe ich zu Papier." Filmmusik wird stilistisch eingesetzt und wieso sollte das nicht auch bei einer Lesung als Instrument eingesetzt werden?  Unter anderem erfahren wir, dass Buffer Underrun an der Filmmusik von "Wicki" beteiligt waren.

 

Nach der Vorstellung der Band geht es dann interaktiv zur Sache - es gilt etwas zu gewinnen. Halt nicht etwas, sondern "Noah".


Musikalisch begleitet wird eine aufgeblasene Weltkugel ins Publikum geschmissen, wer die Kugel hält, während die Musik verstummt, gewinnt das Buch. "Die Reise nach Jerusalem" im Sitzen quasi ;)
Allerdings wurde der Ball beim Verstummen der Musik noch hektisch davongeschleudert... und so bekam eine Frau aus den vorderen Reihen den Ball "aufgedrückt" - tragisch ;)
Dafür musste Sie ihr "Gesicht" hergeben - anhand ihres Fotos, dass sich vervielfältigte wurde in der Lesung gezeigt, wie die Population auf Erden aussieht.

Sebastian zeigt sich gewohnt locker und unbefangen. Stellen aus dem Buch werden mit einer entsprechenden Projezierung an der Wand rezitiert und musikalisch untermalt. Besonders gefreut hat es mich, als Sebastian meine Lieblingsstelle aus dem Buch vorgestellt hat. Diese Szene spielt sich in der Berliner U-Bahn ab und basiert zum Teil auf Fakten, die sagen wir es mal so, etwas aufgepusht wurden ;)


Neben reichlichen Infos zum Buch flickt Sebastian auch private Neuigkeiten rund um sein Leben in die Lesung ein, nicht ohne dabei kräftige Lacher auszulösen.

Doch auch der nötige Ernst hat nicht gefehlt. Trotzdem ist es Sebastian wichtig zu verdeutlichen:
Mit diesem Buch (das er vor vier Jahren angefangen hat zu schreiben) soll keine Moralkeule geschwungen werden. Dies hält er auch in seinem Nachwort fest:
Natürlich ist "Noah" ein Unterhaltungsroman, kein Fach- oder Sachbuch. Nur, so scheint es, hat sich mir beim Schreiben ein Thema zwischen die Zeilen geschlichen, das mir anfangs eher unterbewusst auf der Seele brannte - und das nicht erst, seitdem ich dreifacher Familienvater bin. Wenn man so will, habe ich mit Noah Fragen aufgeworfen, auf die ich selbst keine Antwort habe. Doch gute Fragen (das beweist meine Lektorin Regine Weisbrod mit jeder Anmerkung zu meinen Manuskripten immer wieder) können sehr viel bewirken. Sie setzen einen Denkprozess in Gang. Wenn "Noah" das bei Ihnen ausgelöst haben sollte, wenn Sie das Buch nicht in der Sekunde, in der Sie es ins Regal zurückstellen (oder den Reader ausschalten), sofort wieder vergessen haben, dann ist das Maximum dessen, was ein einfaches Stück Unterhaltungsliteratur leisten kann, erreicht.
S. 555

Diesen Denkprozess hat das Buch auf jeden Fall bei mir ausgelöst! Daher empfehle ich jedem das Buch zu lesen!
Und bei dieser Empfehlung wird es nicht bleiben: Heute verlose ich ein Exemplar von "Noah".


Was müsst ihr dafür tun?

"Noah" ist ein Unterhaltungsthriller mit Nachhaltigkeit. Ich möchte von euch wissen: Was könnt ihr dafür tun, um die Umwelt zu schonen?

Eure Antwort könnt ihr entweder als Email an kmprotagonist@gmail.com oder als Kommentar (mit Kontaktmöglichkeit) hinterlassen.


Wie lange geht das Gewinnspiel?

09. - 22.02.14


Ein paar Regeln:

-Wenn ihr unter 18 Jahren seid, brauche ich die Einverständniserklärung eurer Eltern
-Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich
-Der Gewinn wird als Büchersendung versendet. Ich übernehme keine Haftung bei einem Verlust.


Ihr wolltet schon immer ein Autogramm von Sebastian Fitzek? Am liebsten eins, dass ihr immer mit euch tragen könnt?
Dann hab ich etwas für euch! Ihr könnt eine Droemer Tasche gewinnen, auf der sich Sebastian Fitzek mit seiner Unterschrift verewigt hat!





Was müsst ihr dafür tun?

Zeigt mir eure schönste Rezension eines Fitzek Buches! Die Rezi könnt ihr mir gerne per Email (kmprotagonist@gmail.com) schicken. Diese poste ich dann (natürlich nur mit eurer Genehmigung) bei Facebook (https://www.facebook.com/protagonist.erlebt) und meinem Blog.

Schön wäre es natürlich, wenn aktiv für eure Rezension abgestimmt wird. Auf Facebook mit dem "Like-Button" oder bei mir auf dem Blog durch einen kurzen Kommentar oder den "Reaktions-Buttons".
Ansonsten wird per Zufallsprinzip ausgelost.


Wie lange geht das Gewinnspiel?

09. - 22.02.14


Ein paar Regeln:

-Wenn ihr unter 18 Jahren seid, brauche ich die Einverständniserklärung eurer Eltern
-Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich
-Der Gewinn wird als Büchersendung versendet. Ich übernehme keine Haftung bei einem Verlust.

Die Gewinner/ Die Gewinnerinnen werden dann per Mail von mir benachrichtigt und mit seinem/ihrem Einverständnis auf meinem Blog genannt :)


Ich hoffe auf rege Teilnahme und wünsche euch allen ganz viel Glück!




Samstag, 8. Februar 2014

Ich wurde getaggt!

Die liebe Janine von "Meine Welt der Bücher" hat mich getaggt bzw. nominiert für den

LIEBSTER award - discover new blogs! 

 

Da ich schon lange nicht mehr getaggt wurde, mache ich gern mal wieder mit :)


Und hier sind auch schon die (äußerst strengen^^) Regeln:

--) Verlinke die Person, die dich nominiert hat.
--) Beantworte die Fragen, die dir gestellt wurden.
--) Nominiere 11 Blogs, die unter 200 Follower haben und sage denjenigen bescheid.
--) Denke dir 11 eigene Fragen aus. 

1) Liest du lieber dicke Dinger oder dünne Büchlein?

Ich schrecke nicht vor dicken Büchern zurück. Wenn mir die Geschichte gefällt, kann das Buch gar nicht dick genug sein :D Dafür kann auch das dünnste Buch bei einer miesen Geschichte zur reinsten Qual werden. Auf den Inhalt kommt es an!

2) Hast du eine/n Lieblingsautor/in? Wenn ja, wer ist es?

Erstaunlicherweise wird die Frage nach dem Lieblingsbuch von Bloggern meist mit keiner direkten Antwort benannt. Das ist bei mir anders. Klar, es kommen aufgrund des Lesevolumens verstärkt Bücher hinzu, aber auf Anhieb könnte ich bestimmt 10 Lieblingsbücher nennen. Und so ist es auch mit meinen Lieblingsautoren:

Früher (wie sich das anhört, oder :D ) habe ich viele Bücher von Paulo Coelho gelesen. "Der Alchimist", "Veronika beschließt zu sterben", "Elf Minuten" und "Der Dämon und Fräulein Prym" gehören immer noch zu den Werken, die ich immer wieder mal gerne lese - die restlichen Bücher allerdings nicht mehr. "Der Zahir" hat mir noch gut gefallen, beim Rest war irgendwie die Luft raus...

Ungeschlagen dagegen sind Autor/innen wie:
Antonia Michaelis
Michael Ende
Douglas Adams
Zoran Drvenkar
John Katzenbach
und Sebastian Fitzek

Neu dazureihen darf sich Antje Wagner, deren Buch "Schattengesicht" ich einfach nur phänomenal fand! Jetzt momentan lese ich von Ihr "Unland" und bin schon gespannt, ob es mich genauso mitreißen wird. Das tolle ist, dass ich nun an der zweiten Leserunde von Antje teilnehme. Bei den Antworten nimmt Sie sich ungewöhnlich viel Zeit - das gefällt mir richtig gut :)

Von Lilly Lindners "Bevor ich falle" war ich total beeindruckt! Diese Wortwahl und Poesie! Allerdings habe ich mich bislang nur an das eine Buch getraut. Ihr erstes Buch "Splitterfasernackt" ist nämlich eine Autobiografie und keine von der leichten Sorte!

3) Ist Lesen dein größtes und schönstes Hobby, oder gibt es andere Dinge, die du noch lieber machst?

Noch lieber? Ja und zwar Zeit mit meinem Freund, meinem Hund oder Freunden zu verbringen.
Hobbiemäßig verbinde ich meine Leseleidenschaft mit anderen Hobbies wie dem Kochen, Backen, DIY-Projekten oder (neustes Hobby) dem gärtnern :)

4) Kennst du die Buchportale "Vorablesen", "LovelyBooks", "Büchertreff", "Buchgesichter" und "Wasliestdu"?

Ja :)
Bei Vorablesen und Lovelybooks bin ich als "Salzstaengel" unterwegs und bei "Was liest Du" als Protagonist.

5) Kommt es bei dir öfter vor, dass du Bücher an nur einem Tag ausgelesen hast? Oder war das noch nie der Fall?

Gelegentlich, aber meiner Meinung nach zu selten ;)

6) Bei welchem Buch hast du das letzte Mal weinen müssen? Oder kam das noch nie vor?

Bei einem emotionalen Thema kommen mir meistens die Tränen. In diesem Jahr zähle ich "Bienensterben" dazu. Ansonsten nehmen mich vor allem Krebsbücher emotional sehr stark mit. Bei "Sieben Minuten nach Mitternacht" kam mehr als nur eine Packung Taschentücher zum Einsatz!

7) Stören dich Geräusche beim Lesen, oder kannst du immer ganz in die Geschichte eines Buches eintauchen, ohne noch etwas von der Umwelt mitzubekommen?

Mal so, mal so. Da ich gelegentlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahre, verkürze ich mir die Zeit mit lesen. Manchmal klappt es, dass ich die Umgebung vergesse. Manchmal schaff ich es sogar, so tief in der Geschichte zu sein, dass ich meine Haltestelle verpasse ;)
An anderen Tagen nerven die ablenkenden Geräusche nur und ich muss das Buch wegpacken...

8) Kannst du dich an ein Buch erinnern, für das du seeeeehr lange gebraucht hast? Und wenn ja, warum war das so?

Für Bücher die mich nicht mit ihrer Geschichte fesseln können brauche ich immer länger. Ungewöhnlich lange habe ich allerdings für "Die drei Leben der Tomomi Ishikawa" und "Nachtaktiv" gebraucht.

Bei "Die drei Leben der Tomomi Ishikawa" habe ich es bislang seit fast einem Monat noch nicht gefasst eine Rezension zu schreiben. Auf der einen Seite hat mir die Geschichte so gut gefallen - die Idee ist neu und die Passagen von Benjamin interessant. Doch kaum meldet sich Tomomi zu Wort ist die Spannung dahin und die Seiten ziehen sich wie ein Kaugummi der an der Sohle klebt...

Die Leseprobe von "Nachtaktiv" hat mir dagegen auf Anhieb gefallen. Doch der Text und das Geschehen waren mir zu oberflächlich, ohne wirkliche Tiefe und das hat mich doch recht schnell angefangen zu nerven.

9) Bist du jemand, der Bücher abbrechen kann?

Nein! Manchmal denke ich mir, dass das echt unnötig ist, sich durch ein Buch zu quälen. Aber irgendwie will ich die investierte Zeit des Autors/ der Autorin nicht einfach so achtlos hinter mir lassen...

10) Sind deine Freunde und deine Familie auch so bücherbegeistert wie du?

Leider nicht :/
Meinem Freund hat bestimmt Autoren, von denen er gerne die Bücher liest. Ansonsten versuche ich es ab und an ihn von einem Buch zu überzeugen - und freue mich um so mehr, wenn ich es tatsächlich schaffe :)

11) Wenn du dich erinnern kannst, oder Aufzeichnungen über deine gelesenen Bücher führst: welches war das Dickste, mit den meisten Seiten und wieviele Seiten hatte es?

Wenn man bedenkt, dass viele Bücher als Reihen produziert werden, habe ich wohl schon so ziemlich viele dicke Bücher gelesen ;)

"Unendlicher Spaß" fällt mir dazu noch spontan ein. Allerdings habe ich das auch noch nicht gelesen...


Folgende Blogs nominiere ich für den Award:

1. Sarah von The Place where everything is better and everything is safe 
2. Patricia von Hinter dem Buchdeckel
3. Nadine von Bountys Bücherwelt
4. Line von Lines Bücherwelt
5. Dinni von Weltenwechsel
6. Marie von Bookmark
7. Kati von Eselsohr
8. Nora von Phantasiewelten
9. Viki von Vikis Bücherblog
10. Cornelia von Garfields Bücherecke
11. Maike von Be brave, read books

und hoffe, dass ich folgende Fragen beantwortet bekomme:

1. Welches Buchpärchen gefällt dir besonders gut - und warum?
2. Stell dir vor, du könntest mit einer Buchfigur zusammen sein. Welcher Protagonist wäre das?
3. Auf welche Buchfortsetzung freust du dich dieses Jahr?
4. Generell: Sind Buchfortzungen - Spannung pur oder nervt das?
5. Gibt es Buchverfilmungen, die Du empfehlen kannst?
6. Generell: Wie stehst du zu Buchverfilmungen?
7. Was hältst du von Buchtrailern? Steigert ein Buchtrailer die Spannung auf ein Buch?
8. Wie wirst du auf neue Bücher aufmerksam?
9. Welches Buch steht ganz oben auf deiner Wunschliste?
10. Welchem Blog/ Welchem Blogger gehört mehr Aufmerksamkeit geschenkt?
11. Schaust du dir auch Vlogs an? Wenn ja, welche/n?


Freitag, 7. Februar 2014

Umzugsstress und Neuzugänge

Puuh, Endspurt! Die kommende Woche heißt es noch fleißig Kartons packen - nächsten Samstag wird dann alles ins neue Heim gebracht. Dieser Spagat zwischen verletztem Hund, Arbeit und Umzug verlangt mir gerade viel Kraft ab. Deswegen habe ich mich diese Woche kaum zu Wort gemeldet und werde es wohl auch nächste Woche kaum schaffen...

Dabei hab ich euch soviel zu erzählen! Am 02.02.2014 war ich auf der Lesung von Sebastian Fitzeks "Noah" - mit Band! Meine Eindrücke und ein Gewinnspiel werde ich hoffentlich am Wochenende posten können :)



Was auch unter dem Umzug leiden muss, ist die Ernährung! Da wir seit fast drei Wochen "Küchenlos" sind, ist es doch schwieriger als gedacht! Schon allein für die Suppenwoche "muss" ich eine Brühe im Backofen zubereiten - der ja momentan noch fehlt. Daher werde ich dieses Projekt auf den 17.02.2014 verschieben müssen.

Dann aber auch mit vollem Elan und hochkonzentriert bei der Sache :)

Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack (Wortwitz - haha) zumindest virtuell ;) :

Auf meinem eReader:

Vegan Fasten
und
Suppenfasten aus dem Kneipp Verlag

 Und in Buchform:


Basenfasten - Das große Kochbuch aus dem Trias Verlag
Basenfasten aus dem GU Verlag
Das Säure-Basen-Kochbuch aus dem Trias Verlag


Außerdem durften noch weitere Leckerbissen bei mir einziehen:

 
 
Ihr seht, es stehen ein paar tolle Rezensionen in nächster Zeit an :)
 

Dienstag, 4. Februar 2014

Gemeinsam Lesen #46: "Plötzlich Prinz"

Ein neuer Dienstag eine neue Asaviels Aktion: Gemeinsam lesen. 

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Aktuell bin ich auf Seite 155.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Hoffentlich verpestete sie Grimalkins Heim nicht zu sehr mit ihrem Mief.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Die Reihe "Plötzlich Prinz" entwickelte sich als "Fortsetzung" Spin-Off der Pentalogie "Plötzlich Fee" - allerdings aus der Sicht von Ethan (Meghans Bruder). Das Buch liest sich aufgrund des flüssigen Schreibstiels sehr schnell und mittlerweile gewinnt es mehr und mehr an Spannung!

„»So ein Mist.« Seufzend ließ Kenzie die Kamera sinken. »Ich hatte schon gehofft, ich könnte ein Buch schreiben: Meine Reise ins Feenreich. Aber so kann ich nicht mal mir selbst beweisen, dass ich nicht total irre bin.« Grimalkin lachte schnaubend und wandte sich ab. »Darüber würde ich mir keine Gedanken machen, Sterbliche. Niemand verlässt das Nimmernie mit völlig klarem Verstand.«” S. 155

4. Mal etwas vom Buch weg: Hab ihr einen Lieblings-Leseort? Also wo (Bett, Couch, Badewanne, U-Bahn...) lest ihr am liebsten und warum?

Am liebsten lese ich auf der Couch oder im Bett. Natürlich nehme ich mein Buch auch mit ihn die Bahn, auf Reisen, oder in die Badewanne. Allerdings ist es mir in der Bahn oft zu laut - dabei habe ich es trotzdem ;)
Und damit die Hausarbeit Spaß macht, liebe ich es dabei ein Hörbuch zu hören :)



Auch Lust bekommen? Dann nimm teil :)
Man darf jederzeit einsteigen. Und die Fragen dürfen auch nach Dienstag gerne beantwortet werden! 

Außerdem darf natürlich das Bild für eure Blogposts übernommen werden. 
Beantworte die Fragen (oder nur diejenigen, die du beantworten möchtest) auf deinem Blog und hinterlasse hier ein Link, damit wir dich besuchen können. Oder beantworte sie in den Kommentaren. Und komm so mit anderen Lesern ins Gespräch!

Montag, 3. Februar 2014

Neuerscheinungen im März

Folgende Neuerscheinungen lassen nächsten Monat mein Herz höher schlagen und meine Wunschliste länger werden:

Seeherzen
erscheint im Rowohlt Verlag

Rollrock Island ist eine raue Insel irgendwo im Norden, betäubt vom Geschrei der Möwen, dem Brüllen der Robben und dem Rauschen der Wellen, bevölkert von armen Fischern und ihren streitsüchtigen Frauen.
Doch Rollrock Island ist auch ein Ort voller Magie: Unten auf dem windigen Strand, wo die Robbenherden lagern, wirft das ungeliebte Mädchen Miskaella ihre Zauber aus und lockt wunderschöne Frauen aus den Robbenkörpern. Die schönsten Frauen, die die armen Fischer je gesehen haben. Und mit ihnen nimmt Miskaellas Rache ihren Lauf.

Ein Roman für geübte Leser, die sich mehr von einem Buch wünschen als allein eine Geschichte.



 Der Atem des Sturms
erscheint im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag 

Die 17-jährige Feli ist es nicht gewohnt, auf Menschen zu treffen, die noch seltsamer sind als sie selbst. Sie lebt in dem kleinen Dorf Pellhausenkoog an der Nordseeküste und ist mit einem besonderen Talent ausgestattet: Sie kann die Bedürfnisse der Natur und auch bevorstehende Unwetter spüren. Als ihre Mutter den 19-jährigen Sohn einer alten Schulfreundin vorübergehend in den ausgebauten Schuppen am Ende ihres Gartens ziehen lässt, wird Feli in ihrem friedlichen Alltag gestört. Sie fühlt sich von ihrer »Insel« – wie sie den Schuppen nennt – vertrieben. Deshalb und aufgrund seiner »Großstädter-Arroganz« kann sie Kian zunächst nicht leiden. Der indianisch aussehende Berliner macht ein Praktikum im nahe gelegenen Husum, benimmt sich durchweg merkwürdig und scheint in der Nacht auf geheimnisvolle Art aus dem Schuppen zu verschwinden. Kian ist Feli ein Rätsel und doch fühlt sie sich irgendwie zu ihm hingezogen. Kompliziert und gefährlich wird ihr Leben, als sie ihn eines Nachts zur Rede stellen will und er sich unter ihrem Griff unvermittelt in Luft auflöst. Wer ist Kian? Oder sollte sie fragen, was er ist? Könnte er sogar mit den für die Gegend ungewöhnlichen Wirbelstürmen zu tun haben, die ihre Heimat heimsuchen? Doch auch Feli ist kein gewöhnlicher Mensch. Kian ist fasziniert von dem schönen Mädchen, das mit der Natur zu kommunizieren scheint, und verunsichert von ihrem Blick, mit dem sie in ihm zu lesen droht. Er fürchtet um sein dunkles Geheimnis, möchte aber zugleich ihres ergründen. So beginnt ein interessantes, bissiges, manchmal auch lustiges Katz-und-Maus-Spiel, bei dem die beiden sich ineinander verlieben. DER ATEM DES STURMS ist ein fesselnder, aus zwei Perspektiven erzählter Fantasy-Roman über die Kraft der Natur, über Identität, Herkunft und das Anderssein sowie über Freundschaft und die Macht der Liebe.

Ava oder Die Liebe ist gar nichts
erscheint im Beck Verlag

Gerald, ein Mann um die 50, wartet vor dem Café Anna in München auf eine Frau, Gloria, die er seit neun Jahren nicht mehr gesehen hat.

Eine Amerikanerin, mit der ihn eine ebenso leidenschaftliche wie unverbindliche Liebe verband. Und leidenschaftlich und irgendwie unverbindlich waren seine Liebesbeziehungen eigentlich immer. Allerdings gibt es einen Grund dafür, die Geschichte mit Julia, seiner Cousine … und Gloria hat plötzlich andere Pläne mit ihm und sich selbst, ernsthafte und neue. Aber da ist auch noch Nina. Verspielt, leicht, intelligent und lässig erzählt Günter Ohnemus in seinem neuen Roman mit seinem ganz eigenen Sound von den vier großen Lieben in Geralds Leben, von Kindheit und Politik, den wichtigen Büchern, Filmen und Platten und davon, dass eine Liebe spät, aber nicht zu spät, doch noch gelingt. Und was das mit Ava zu tun hat.


Geborgen. In unendlicher Weite
erscheint im Oetinger Verlag

Wenn Liebe stärker als alles ist, was sich ihr entgegenstellen kann: Das gewaltige Finale der „Aria und Perry“-Trilogie bietet Spannung und Romantik pur.

Nachdem Perry sich für die Stammesführerin Kirra entschieden hat, ist Aria tief verletzt nach Reverie zurückgekehrt. Doch sie muss feststellen, dass es auch hier keinen Schutz mehr vor den Ätherstürmen gibt und die Bewohner verzweifelt um ihr Leben kämpfen. Gemeinsam mit Perrys Neffen Talon, versucht sie alles, um die Überlebenden zu schützen. Aber die beiden brauchen Hilfe – und schließlich überwindet Aria sich und nimmt Kontakt zu Perry auf.

Ein beeindruckendes Plädoyer für die Liebe mitten im Überlebenskampf in einer zerstörten Welt.

www.geborgen-das-buch.de
www.facebook.com/AriaundPerry


Alice, wie Daniel sie sah
erscheint im Droemer Verlag

Für den obdachlosen Daniel ist jeder Buchstabe mit einer Farbe verbunden. Seit Jahren streift er durch London und sammelt Papierschnitzel und andere achtlos weggeworfene Dinge in den Farben, die den Namen seiner Tochter bilden: Eisblau für A, Gold für L, Rosa für I, Dunkelblau für C, Grau für E - Alice. Daraus formt er kleine Kunstwerke, die er für sie in der Stadt verteilt. Daniel hat seine Tochter noch nie getroffen. Bis ihm der Zufall eines Tages ihre Adresse zuspielt.

"Ein Buch, das voller Hoffnung funkelt.“ Independent on Sunday





Ein besserer Engel
erscheint im Rowohlt Verlag

Als studierter Theologe und praktizierender Kinderarzt kann Chris Adrian von Schmerz und Freude einiges erzählen – und von nicht ganz geläufigen Methoden, mit Schmerz und Freude umzugehen. So führt in diesem Buch ein trauernder Junge plötzlich einen Disput mit dem Teufel persönlich. Ein anderer freundet sich mit einer mörderischen Fünftklässlerin an in der Hoffnung, sie könnte ihn zu seinem verstorbenen Zwilling bringen. Peter Damien dagegen denkt, er habe einfach nur Fieber. Dabei ist er in der Nacht vor dem Kornfest buchstäblich aus der Zeit gefallen. Bald werden auch die anderen Kinder im Dorf von Visionen heimgesucht. Doch was aussieht wie ein gefallener Engel, ist nur der Vorschein eines in anderer Hinsicht grundstürzenden Ereignisses.

Und dann ist da noch der Kinderarzt, der unfreiwillig und nicht ganz nüchtern heimkehrt in sein Elternhaus. Er soll den verwitweten Vater pflegen, einen Mann, zu dem er nie ein gutes Verhältnis hatte. Erschwerend kommt hinzu: Er steht unter Beobachtung eines himmlischen Agenten mit ganz eigenen Vorstellungen. Dem kann er das Feld nicht kampflos überlassen. Und so muss sich noch zeigen, welcher von beiden der «bessere Engel» ist.

«Unter den außerordentlichen Autoren seiner Generation ist Chris Adrian noch einmal eine Ausnahmeerscheinung» (LITERATUREN) . Er bricht uns das Herz und spritzt uns wieder gesund, in neun Geschichten voller unerhörter Begebenheiten und schmerzlich schöner Einfälle. 


Serienunikat
erscheint im Skript 5 Verlag 

Wir rasen unserem eigenen Atem hinterher dem Horizont entgegen und wünschen uns Flügel. Würden wir abheben, so wäre es nicht verwunderlich. Wir sind grün und digital, hoffnungsvoll und realistisch, Weltverbesserer und Weltenbummler, verliebt und verlebt, vernetzt und ungebunden, haben die Taschen voll unreifer Ideen und den Kopf voll einstürzender Erwartungen unserer Eltern. Wir sind 100.000 Unikate – in Serie. Und eines davon bin ich, Ann-Sophie …

Sie hat die Nase voll. Von verstaubten Ansichten und den Erwartungen, dass ihre Zukunft eine ausgeblichene Version des Lebens ihrer Eltern sein soll – nur mit Facebook-Profil und Twitter-Updates auf den neuesten Stand gebracht. Hals über Kopf flüchtet die 20-jährige Ann-Sophie nach Berlin, 644 Kilometer weit von den Eltern entfernt und um 3,5 Millionen Einwohner größer als ihr Heimatkaff. Dort hofft sie herauszufinden, was sie vom Leben will. Doch wie macht man das in einer Welt der unendlichen Möglichkeiten?

Das belletristische Debüt der deutsch-afrikanischen Jungautorin Chantal-Fleur Sandjon ist ein unterhaltsames Portrait der Generation Y über Selbstfindung, Erwachsenwerden und das Hipster-Leben in einer Berliner WG.
 

Schlaf nicht ein
erscheint im Loewe Verlag

Du siehst nachts die Geister von Toten.
Du bist ihnen hilflos ausgeliefert.
Und einer der Toten will deine große Liebe für sich.

Du musst etwas tun – und du bist ganz allein.

Seit Monaten versucht Elliot, sich mit allen Mitteln wachzuhalten. Denn nachdem er bei einem Unfall für einige Minuten klinisch tot war, passieren schaurige Dinge mit ihm, während er schläft: Er kann sich nicht rühren, spürt Schatten, die sich um ihn herum bewegen, oder er wandelt durchs Haus, während sein Körper schlafend im Bett liegt. Als er sich in Ophelia verliebt, wird es noch unheimlicher: Offenbar versucht ein Toter, Besitz von Elliots Körper zu ergreifen …


Verliebt in Hollyhill
erscheint im Heyne Verlag

Werden Matt und Emily diesmal für immer zueinanderfinden?
Emily ist zurück! Zurück in Hollyhill, dem kleinen Dorf im Dartmoor, und zurück in der Gegenwart. Gemeinsam mit Matt hat sie in den schrillen 80er-Jahren einen Mörder gefasst, das Geheimnis ihrer Herkunft gelüftet und sich Hals über Kopf in den wortkargen Jungen verliebt. Doch der scheint sie plötzlich nicht mehr zu wollen. Aber bevor Emily herausfinden kann, wieso ihre Beziehung zu Matt so kompliziert ist, wird Hollyhill erneut in die Vergangenheit katapultiert – und Emily gleich mit. Willkommen im Jahr 1811! Emily ist hin und weg von den romantischen Regency-Kleidern und den eleganten Hochsteckfrisuren. Viel Zeit zum Einleben bleibt ihr allerdings nicht, denn wie aus dem Nichts taucht eine Kutsche in Hollyhill auf, mit einer bewusstlosen jungen Frau darin. Die Suche nach ihrer Herkunft führt zu einem abgelegenen Herrenhaus. Noch ahnen Emily und Matt nicht, welch düstere Geheimnisse sich hinter den alten Mauern verbergen – und welche dramatischen Auswirkungen diese auf Emilys Zukunft haben …


Die Bestimmung - Letzte Entscheidung
erscheint im CBT Verlag

Die Fraktionen haben sich aufgelöst und Tris und Four erfahren, dass ihr ganzes Leben eine Lüge ist: Es gibt eine Welt außerhalb ihrer Stadt, außerhalb des Zauns. Für Tris und Four steht fest, dass sie diese neue Welt erkunden wollen. Gemeinsam. Doch sie müssen erkennen, dass die Lüge hinter dem Zaun größer ist, als alles, was sie sich vorstellen konnten, und die Wahrheit stellt ihr Leben völlig auf den Kopf. Als Tris dann auch noch die letzte Entscheidung treffen muss, kommt alles ganz anders als gedacht ... Der atemberaubende Abschluss der Trilogie.







Stichkopf und der Scheusalfinder
erscheint im Fischer KJB Verlag 

Großartiger Wohlfühl-Grusel mit Lachgarantie

Kommst du mit auf die Burg zu Grottenow? Dort lebt, zusammengeschustert und zum Leben erweckt von einem verrückten Professor, der kleine Stichkopf. Stichkopf ist das treuste Geschöpf, das man sich vorstellen kann. In dieser Geschichte wird er einem Betrüger entkommen, wahre Freundschaft finden und das Abenteuer seines Lebens bestehen.
Mit großem Einfühlungsvermögen gelingt es Guy Bass, eine wunderbare Gruselgeschichte erzählen, ohne jemals seine Zielgruppe aus den Augen zu verlieren: kindgerecht und voller Humor.

Jede Seite ein kleines Kunstwerk – liebevoll gestaltet von Pete Williamson


Morgen kommt ein neuer Himmel
erscheint im Fischer Krüger Verlag

Können Träume glücklich machen? Eine Mutter zeigt ihrer Tochter den Weg, ihre wahren Träume zu verwirklichen.
Ein berührender Roman über die eine Liebe, die uns ein Leben lang nicht verlässt.

Wer verscheucht die Monster aus unseren Albträumen?
Wer tröstet uns bei Liebeskummer?
Und wer kennt uns besser, als wir uns selber kennen?

Als Brett 14 Jahre alt war, hatte sie noch große Pläne für ihr Leben, festgehalten auf einer Liste mit Lebenszielen. Heute, mit 34 Jahren, ist die Liste vergessen und Brett mit dem zufrieden, was sie hat: einen Freund, einen Job, eine schicke Wohnung.
Doch als ihre Mutter Elizabeth stirbt, taucht die Liste wieder auf: Aus dem Mülleimer gefischt, hat ihre Mutter die Liste aufgehoben, und deren Erfüllung zur Bedingung gemacht, damit Brett ihr Erbe erhält – und zwar innerhalb von 12 Monaten.

Aber Brett ist nicht mehr das Mädchen von damals. Ein Baby bekommen? Das hat sie schon lange ad acta gelegt. Ein Pferd kaufen? In ihrer Wohnung sind nicht mal Haustiere erlaubt. Eine gute Beziehung zu ihrem Vater aufbauen? Ha – der ist seit sieben Jahren tot. Sich verlieben? Die einzig wahre, große Liebe gibt es doch nur im Film.

Um sie bei der Erfüllung ihrer Ziele zu unterstützen, hat ihre Mutter Brett mehrere Briefe hinterlassen. Wütend, enttäuscht und verletzt liest Brett den ersten Brief – und ist überwältigt von der liebevollen und fürsorglichen Nachricht ihrer Mutter, die gespürt hat, dass Brett in ihrem Leben nicht glücklich ist. Die Briefe ihrer Mutter rufen Brett dazu auf, ihre Träume nicht aufzugeben und ihr Leben in die Hand zu nehmen – denn nur sie selbst kann es ändern …
Kann Elizabeth ihrer Tochter dabei helfen, sich selbst wiederzufinden?

Bäume reisen nachts
erscheint im Insel Verlag

Seit Monaten verbringt die achtjährige Manon ihre Nachmittage allein, unter einer riesigen Birke im Garten. Sie verschlingt ein Buch nach dem anderen und spricht mit Ameisen und Katzen, nur um an eines nicht denken zu müssen: das spurlose Verschwinden ihrer Mutter. Mit dem eigenen Kummer beschäftigt, vermögen Manons Vater Pierre und ihre Tante Sophie das stille Mädchen nicht zu trösten. Doch Manons Einsamkeit erweicht das Herz des mürrischen Nachbarn Anatole, der, seitdem er nicht mehr unterrichtet, sich von Kindern möglichst fernhält. Sie beginnen, gemeinsam den Kleinen Prinzen zu lesen, und es erwächst eine außergewöhnliche Freundschaft. Als eines Tages überraschend Briefe der Mutter eintreffen, schmieden das Mädchen und der alte Mann einen kühnen Plan, der sie gemeinsam mit Pierre und Sophie auf eine abenteuerliche Reise quer durch Europa führt …
Bäume  reisen  nachts ist ein herzzerreißend schöner Roman über die Freundschaft ungleicher Menschen, über eine Familie, die sich neu erfindet, und den Mut eines kleinen Mädchens, Träume in Wirklichkeit zu verwandeln.



Das Atelier der Wunder
erscheint im Thiele Verlag

Mariette ist am Rande des Nervenzusammenbruchs. Permanent
Millie, Anfang zwanzig, hangelt sich von einem Gelegenheitsjob
zum nächsten. Um der Einsamkeit zu entfliehen, geht sie mit
fremden Leuten aus, trinkt zuviel und wacht mitten in der Nacht
auf, weil in ihrem Haus Feuer ausgebrochen ist. Zur Flucht ist es zu
spät, ihr bleibt nur der Sprung aus dem Fenster der vierten Etage.
Mike, der eine erfolgreiche Laufbahn beim Militär aus Gewissensnöten
abbrach, ist als Clochard auf der Straße gelandet und hat
sich unter einer Brücke eingerichtet. Dummerweise hat er den
Gnom und seine Gang unterschätzt und wird brutal zusammengeschlagen.
Am Tiefpunkt ihres Lebens kreuzen sich die Wege von Mariette,
Millie und Mike auf schicksalhafte Weise mit dem mysteriösen
Monsieur Jean, der ihnen verspricht, in vier Wochen ihre Seelen
in seinem »Atelier der Wunder« zu »reparieren«. Doch bald schon
beginnt das unglückselige Trio zu ahnen, dass Monsieur Jean selbst
ein Geheimnis zu verbergen hat ...

»Früher wurde das Haus als Schmuckatelier und Uhrmacherwerkstatt genutzt«, erklärte Monsieur Jean lächelnd.
»Und in gewisser Weise ist das auch unsere Spezialität: die Zeiger der Uhren wieder zu stellen und zerbrochene Seelen zu reparieren.«















Samstag, 1. Februar 2014

Schlank statt sauer - den Körper entgiften und wieder in die richtige Balance bringen!

Schlank statt sauer - Sanft abnehmen mit der Säure-Basen-Diät

von Ralf Moll

erschienen im Südwest Verlag











Mein Einstieg in das Buch war ganz witzig. Im Vorwort las ich: " Dieses Buch zeigt auf anregende und unterhaltsame Art und Weise, wie man schlank wird und es dann auch bleibt."
S. 7
Nur habe ich statt "anregende" Art und Weise "anstrengende" gelesen ;) Ja, da will mir wohl das Auge, (was ja bekanntlich immer mitisst) etwas sagen ;)

Aber Abnehmen beginnt im Kopf und warum dann nicht mit "Schlank statt sauer"?
"Ein übersäuerter Körper verbrennt nur unzureichend Fett, arbeitet zu langsam, und dies führt dazu, dass jede Diät langfristig erfolglos bleibt."
S. 8

Und da Übergewicht schleichend kommt, liegt die Lösung in der Aktivierung des Stoffwechsels.
"Hier spielt der Säure-Basen-Haushalt die entscheidene Rolle".
S. 10

Im Kapitel "Die Säure-Basen-Diät in vier Wochen" erfährt man, dass fünf Dinge wichtig sind, um langfristig und vor allem erfolgreich Gewicht zu reduzieren.
An erster Stelle steht, den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dazu ist es wichtig, "die Lebensmittel gemäß ihrem Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt zu unterscheiden, also wissen, welche Lebensmittel Säuren bzw, Basen bilden und welche sich neutral verhalten." Dabei ist natürlich das richtige Verhältnis der Lebensmittel zu beachten. Um das Ganze zu erreichen ist ein starker Wille nicht zu unterschätzen. Und last but not least: Ohne Bewegung und Ausdauersport bringt das Ganze nicht viel.
Dazu ist es wichtig, in drei Phasen vorzugehen mit unterschiedlicher Dauer.
Phase 1 beginnt mit Suppenfasten für eine Woche. Diese Intensiv-Entsäuerung soll "Fit in sieben Tagen" machen, die Organe und Gewebe richtig entsäuern und den normalen Stoffwechselreaktion wieder ermöglichen.
In Phase 2, die sogenannte Basenwoche, isst man nur basenbildende und neutrale Lebensmittel. Dadurch soll die Säurebildung vermieden werden und zeitgleich die noch vorhandenen Säuren neutralisieren. Auch diese Phase soll eine Woche durchgeführt werden.
Die nun verbleibenden zwei Wochen widmen sich Phase 3 - Die 70/30 Regel.
"In den kommenden zwei Wochen essen Sie verstärkt basisch und beherzigen dabei die 70/30-Regel. Das bedeutet, Sie nehmen 70 Prozent basenbildende und neutrale Lebensmittel und 30 Prozent säurebildende Lebensmittel am Tag auf. So wird Ihr Stoffwechsel weiter entsäuert, die Schlacken bilden sich mehr und mehr zurück."

Im Buch erfahren wir noch viel mehr Hintergründe sei es zu den ablaufenden Prozessen im Körper oder die detaillierte Aufführung der einzelnen Phasen. Eine Liste mit säurebildenden, neutralen und basenbildenden Lebensmitteln erleichtert den Einstieg und die damit verbundene Umstellung.

Ebenso unterstütztend sind die Tests wie "Der Stoffwechsel: Neigen Sie zur Übersäuerung?" oder "Der Basencheck", die uns einen Überblick verschaffen, welche Startbedingungen herrschen.

Und damit wir nicht allein auf uns gestellt sind, gibt es im letzten Teil phasenspezifische Rezepte, die zudem öfters auch Hintergrundinfos zu einzelnen Lebensmitteln liefern.

Übrigens gibt es auf der Verlagsseite zu diesem Thema ein Special.

Alles in allem wurde ich von diesem Buch gut in die Thematik geführt und vergebe daher 4 von 5 Kunos!