Montag, 17. November 2014

Garten-Suppen - Vom Beet in den Kochtopf

Garten-Suppen - Vom Beet in den Kochtopf

 

von Karen Meyer-Rebentisch

erschienen im blv Verlag










Gestern habe ich euch mit dem Buch "Bio-Basics Nutzgarten" gezeigt, wie ihr euren Garten auf Fordermann bringen könnt. Passenderweise zeige ich euch heute, was ihr mit den Erträgen aus dem eigenen Garten anstellen könnt. Doch auch für Nicht-Garten-Besitzer werden auf dieses tolle Suppen-Kochbuch nicht verzichten können!

Zuerst einmal fällt das Buch wegen seiner schönen Optik auf. Außen schön groß und quadratisch, glänzt es innen durch bunte und schmackhafte Illustrationen. Den jedes der 48 Rezepte ist tatsächlich einzeln abfotografiert worden! Doch Vorsicht! Blättert niemals mit Heißhunger das Buch durch, das endet nur in einem Großeinkauf.

Frühlingssuppen, Sommersuppen, Herbstsuppen, Wintersuppen - mit dieser Rezepteinteilung wisst ihr nicht nur auf den ersten Blick wie ihr saisonal die beste Suppe zubereiten könnt, sondern habt auch noch die Möglichkeit verschiedene Suppen durchs ganze Jahr hinweg zu kochen und zu genießen!

"Essen, was gerade Saison hat, schont nicht nur Geldbeutel und Umwelt, sondern ist auch den Bedürfnissen des Körpers angemessen. In der indischen Heilkunde ebenso wie in der Traditionellen Chinesischen Medizin ist das schon lange bekannt. So schreiben die Chinesen den Nahrungsmitteln kühlende und erhitzende Eigenschaften zu. Das deckt sich auch mit meinem Gefühl: Während ich die als kühlend geltenden Tomaten im Sommer mit Hochgenuss verzehre, möchte ich sie im Winter nur selten anrühren und mag lieber Möhren oder Rote Bete, die als wärmend angesehen werden."
S. 9

Jede Saison klingt Frau Meyer-Rebentisch mit einem schönen Vorwort ein und widmet dem entsprechend in dieser Jahreszeit vorkommenden Gemüse ihre Aufmerksam, sodass der Leser hier sein Wissen erweitern kann.

Jedes Rezept ist übersichtlich aufgebaut. Schritt für Schritt werden wir zu einer köstlichen Suppe, mal klar, mal cremig oder sogar zu einem leckeren Eintopf geführt! Ergänzt wird das Rezept nicht nur durch eine Information zu einer jeweiligen Zutat, sondern auch gelegentlich mit einer Alternative für eine andere Variante.
Ich finde die Liebe zu den Rezepten sowie zu diesem ganzen Werk ist deutlich spürbar und macht das Nachkochen zu etwas ganz besonderem!

Ausprobiert habe ich schon viele verschiedene Suppen (mein Freund nennt mich nicht umsonst liebevoll Suppenhuhn), die jedesmal richtig toll gelungen sind und mit ihrem Geschmack zu begeistern wissen!

Passend zur Jahreszeit und mit freundlicher Genehmigung vom blv Verlag möchte ich euch die Kürbissuppe mit Curry und Frischkäse vorstellen und wünsche viel Spaß beim ausprobieren.

Kürbissuppe mit Curry und Frischkäse

1 Hokkaidokürbis (ca. 1 kg) - 1 Zwiebel - 1 EL Rapsöl - 500 g mehligkochende Kartoffeln - 200-250 g Frischkäse - 2 TL Madras-Curry - Salz - 1 daumengroßes Stück Ingwer - Chilipulver nach Belieben

Hokkaido gehört zu den beliebtesten Kürbissorten. Er schmeckt intensiv und ist leicht zu verarbeiten, da er mit Schale zubereitet werden kann. Die meisten anderen Sorten müssen geschält werden, können aber natürlich genausogut verwendet werden.

1. Den Kürbis waschen und unansehnliche Stellen entfernen. Den Kürbis zerteilen, die Samen mit einem Esslöffel herausschaben und dabei das Fruchtfleisch von weichen Fasern säubern. Fruchtfleisch in mittelgroße Stücke schneiden.

2. Die Zwiebel schälen und würfeln. Das Rapsöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig braten, dann 1 l Wasser aufgießen.

3. Die Kartoffel schälen, in grobe Stücke schneiden und zusammen mit den Kürbisstücken in den Topf geben. Das Gemüse etwa 20 Minuten weich kochen.

4. Frischkäse, Curry und 1 TL Salz unterrühren. Die Suppe mit einem Stabiler fein pürieren, gegebenenfalls noch mit etwas Wasser verdünnen.

5. Den Ingwer schälen, fein würfeln und ebenfalls dazugeben. Die Suppe weitere 5 Minuten ziehen lassen. Nach Belieben mit Chilipulver würzen und mit Salz abschmecken.

Tipp
Zu dieser wärmenden Suppe schmeckt Bauernbrot mit knuspriger, dicker Kruste besonders gut. Probieren Sie die Suppe auch einmal mit einer ordentlichen Portion frischem, klein gehacktem Kerbel überstreut.

Und so sah das Ergebnis bei mir aus 



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