Sonntag, 26. Oktober 2014

The vegan Zombie - Koche und Überlebe

The Vegan Zombie - Koche und Überlebe

von Chris Cooney und Jon Tedd

Illustriert von Rob Kramer

erschienen im Ventil Verlag









Wie kommt ein Buch zu so einem skurrilen Titel habe ich mich gefragt und sofort zu diesem Buch gegriffen. Chris Cooney, leidenschaftlicher Fan des Horror-Genres lebt seine Leidenschaft nicht nur als Fan sondern auch als Hersteller eigener Kurzfilme und Videos aus. Da lag auch der Gedanke seine vegane Lebensweise damit zu verknüpfen nah. 

"Das war die Geburtsstunde unserer mittlerweile unheimlich beliebten YouTube-Show "The Vegan Zombie", einer witzigen Kochsendung, die wir mitten in einer Zombie-Apokalypse stattfinden lassen."
S. 9

Nach so einem guten Start, war es nur eine Frage der Zeit wann das erste Kochbuch erscheint. Und hier ist es also. 

Mit Rezepten für 

Frühstück - wie Apfelcidre-Pancakes
Salate & Suppen - wie Gemischter Blattsalat mit frischer Birne und Avocado oder Kürbiseintopf
Vorspeisen & Beilagen - wie Blumenkohlbissen oder Killer-Zucchini-Brot
Hauptgerichte - wie Gebackener Zitronentofu
Desserts & Drinks - wie roher Blaubeer-Cheesecake oder Beeren-Smoothie.

Praktischerweise gibt es für Neulinge wie mich auch 

Grundrezepte & Mehr

indem erklärt wird wie man Mandelmilch, Käsesoße oder Hundeleckereien selbst machen kann.

 Natürlich haben ein paar Rezepte passend zum Buchtitel ihren Rezeptnamen abbekommen. Man kann sich also an Zombiefreiem French Toast, Vegan Zomblette, Zombiekäsefinger, No Killy Philly Sandwich und und und versuchen.

Bevor es ans Nachkochen geht, wird uns noch ein Comic geboten. Menschen die keine tierfreien Produkte essen, werden durch eine Epidemie infiziert. Chris Cooney und sein Schäferhund Indy überleben und auf der Suche nach einem sicheren Versteck wird in verschiedenen Küchen vegan gekocht und gegen die Zombies gekämpft. Dabei kommt es zu einer Handverletzung und Chris Cooney wird selbst zur Hälfte zum Zombie.

"Zombies sind mitten unter uns - immer und überall. Sie verschlingen alles, was sie in die Klauen bekommen. Manche fressen Aas. Andere fressen Gras."
S. 9 

Die Rezepte sind gut strukturiert, auf einen Blick sieht man die Portionsgröße sowie eine ungefähre Zeitangabe. Vom schnell zubereiteten Gericht bis hin zu aufwendigeren Mahlzeiten ist die Auswahl bunt gefächert.
Beim Lesen des Rezept habe ich mich kurzzeitig erschrocken, habe aber gleich darauf festgestellt, dass glücklicherweise neben der Tassenangabe auch in Klammern die Grammangabe angegeben ist.
Ungewöhnlich (gut) finde ich, dass wirklich jedes Rezept abfotografiert wurde! Natürlich könnte man hier meckern, dass man so nicht das ganze Buch durchblättern kann, ohne das der Magen grummelt - aber hey, was ist schon fair?

Apropos meckern… tatsächlich hätte ich mir gewünscht, dass man in einem Tipp oder Ratschlag bestimmte Rezeptzutaten erklärt. 
Warum wird beim Vegan Zomblette Kichererbsenmehl verwendet und kann man auch normales Mehl nehmen? Sich extra für ein Rezept in dem nur 2-3 EL benötigt werden welches zu kaufen, finde ich verschwenderisch. Mein Google Suchergebnis meint übrigens, dass man es tatsächlich ersetzen kann - es handelt sich hierbei nur um eine Geschmackliche Note. Aber bei so einer geringen Menge fällt das kaum ins Gewicht. 
Warum wird bei den Zombiekäsefingern Knoblauchpulver statt frischer Knoblauch verwendet? (Übrigens hab ich geschaut, es wird überwiegend frischer Knoblauch verwendet, nur bei Käsesoßen nicht). Deshalb vermute ich mal, wird wegen der Konsistenz auf Pulver zurückgegriffen, damit alles schön glatt ist.
Warum wird bei der Tomatensoße speziell eine Tomatensorte genannt?

Außerdem merkt man dem Kochbuch seine Herkunft anhand bestimmter Zutaten wie Ahornsirup oder Zuckersirup an. Deswegen dürfen die typisch amerikanischen Rezepte wie Mac & Cheese oder Corn
Dogs natürlich nicht fehlen.

Deswegen präsentiere ich euch mit freundlicher Genehmigung des Verlags ein ebenso typisch, amerikanisches Rezept - noch dazu passend zur Halloweenaktionswoche:

Zombiefreier French Toast
S.21



4 Portionen - Dauer 15 Minuten

1 altes Weißbrot in dicke Scheiben geschnitten
1 Tasse (240 ml) Sojamilch
1/4 Tasse (40 g) Mehl
1/4 Tasse (40 g) Puderzucker
1 EL Speisestärke
2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
1 TL Vanillezucker
1 TL Zimt
1 Prise Meersalz
1 EL Kokosfett
1-2 Bananen in dünne Scheiben geschnitten - WER MAG

1. In einer Rührschüssel Sojamilch, Mehl, Puderzucker, Speisestärke, Agavendicksaft, Vanillezucker, Zimt und Meersalz miteinander verrühren.

2. Eine beschichtete Pfanne auf mittlerer Flamme erhitzen. Leicht mit Kokosfett einreiben.

3. Brotscheiben in den Teig tunken und danach in die heiße Pfanne legen. Jede Seite circa 2 Minuten goldbraun backen. Auf einen Teller legen.

4. Bananenscheibchen darauf anrichten und mit Puderzucker bestäuben.
Mit Ahornsirup oder Agavendicksaft beträufeln.




Ich wünsche viel Spaß beim Ausprobieren und einen guten Appetit!


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