Freitag, 16. Mai 2014

Plötzlich Prinz - trotz Gruselfaktors einfach zauberhaft!

Plötzlich Prinz - Das Erbe der Feen

 von Julie Kagawa

erschienen im Heyne Verlag












„Erinnerungen bedrängten mich, düstere Erinnerungen, die ich verzweifelt zu vergessen versucht hatte. Fänge und Klauen, die an mir zerrten. Glühende Augen und schrilles, kreischendes Gelächter. Undurchdringliche Dunkelheit, der Gestank von Rost und Eisen in meiner Nase, während ich darauf wartete, dass meine Schwester mich holen kam. »Aber das ist lange her«, murmelte ich und verbannte diese Gedanken in den hintersten Winkel meines Bewusstseins. »Ich kann mich kaum noch daran erinnern.«” 
S. 147

Ethan ist neu an der Schule. Schon wieder. Und eigentlich soll hier alles anders laufen als zuvor. Denn Ethan kann SIE sehen. Feen und Halbblüter. Und das ist nicht so toll, wie man im ersten Moment glauben mag. Den Feen sind brutale, hinterhältige Wesen die einem nur Ärger machen.
Hätte Ethan nicht so einen Gerechtigkeitssinn wäre der neue Start wahrscheinlich besser gelaufen. Dch als Todd, ein Halbblut sich in Schwierigkeiten befindet hilft er ihm und bringt sich damit wieder selbst in Gefahr! Sogar so sehr, dass er ins Nimmernie, ins Land der Elfen, zurück muss. Dort, wo seine Schwester Königin ist und wo er nie wieder hin wollte. Eher unfreiwillig wird er von Kenzie, einer seiner neuen Mitschülerinnen begleitet. Doch kann das wirklich gut gehen?

"Plötzlich Prinz - Das Erbe der Feen" ist die Spin-Off-Reihe von "Plötzlich Fee" deren Reihe fünf Bände hat. Als ich das Buch in der Aktion "Gemeinsam Lesen" vorgestellt habe, kam die Frage auf, ob man diesen Band unabhängig von der "Plötzlich Fee"-Reihe lesen kann. Ehrlich gesagt, habe ich die "Plötzlich Fee"-Reihe vorher nicht gelesen und bin auch so gut in die Story gekommen. Interessehalber werde ich mir jetzt natürlich die "Plötzlich Fee"-Reihe durchlesen. Ihr seht: Man muss nicht, wird aber nicht drum rum kommen ;)

Das liegt wohl am zauberhaften Schreibstil von Julie Kagawa! Als Ethan zusammen mit Kenzie im Feenreich ankommt, entstanden wie von selbst die eindrucksvollsten Bilder in meinem Kopf! Selbst jetzt (das Buch habe ich im März beendet, komme aber erst nun dazu meine Rezi zu schreiben), sind diese Bilder noch sehr deutlich und stark!

»So ein Mist.« Seufzend ließ Kenzie die Kamera sinken. »Ich hatte schon gehofft, ich könnte ein Buch schreiben: Meine Reise ins Feenreich. Aber so kann ich nicht mal mir selbst beweisen, dass ich nicht total irre bin.« Grimalkin lachte schnaubend und wandte sich ab. »Darüber würde ich mir keine Gedanken machen, Sterbliche. Niemand verlässt das Nimmernie mit völlig klarem Verstand.«
S. 155

Vor allem aber, machen die Charaktere diese Geschichte aus. Sei es der stolze Ethan oder die taffe Kenzie. Selbst Grimalkin, den boshaften Kater schließt man gleich in sein Herz.

Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass ich es kaum erwarten kann, bis Band 2 erscheint.


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