Montag, 20. Januar 2014

Myriams Kuchen, Tartes & Co.: Süss und salzig backen - Rezepte für das ganze Jahr, denen ihr eure Aufmerksamkeit schenken solltet!

Myriams Kuchen, Tartes & Co.: Süss und salzig backen - Rezepte für das ganze Jahr

von Myriam Zumbühl

erschienen im AT Verlag







Achtung! Achtung! Schenkt mir eure Aufmerksamkeit! Ich versteh nämlich nicht, warum dieses Buch noch nicht die Beachtung bekommen hat, die es verdient!
Schon beim durchblättern dieses Kochbuches gerät man ins Schwärmen... Ich garantiere euch, dass euch dabei das Wasser im Mund zusammen läuft! Den kaum ein Rezept zeigt sich ohne entsprechend schmackhafte Abbildung!

"Ein frisches Gebäck aus dem Ofen bringt Harmonie ins Haus, eine Harmonie, die sich auch in den Herzen breitmacht. Für mich sind Kuchen die kleinen, feinen Juwele des Küchenalltags. Ein Glanzlicht an einem Sonntag oder der krönende Abschluss eines schönen Dinners mit seinen Liebsten."

Myriam Zumbühl backt sich in ihrem schönen Buch mit uns durchs Jahr. Für Sie ist es nämlich unerlässlich, das für höchsten Genuss die Qualität stimmen muss.

"Ich sage immer: Wenn schon Süßes, dann nur etwas Gutes! Das heißt: beste Zutaten. Wenn schon Schokolade, dann also richtig gute. Das Gleiche gilt für Früchte: Nur in der Saison haben sie genügend Sonne getankt, um wirklich gut zu schmecken. Außerdem bin ich fest davon überzeugt, dass wir inmitten unseres Überflusses wieder zu dem zurückfinden müssen, was in unserer unmittelbaren Umgebung wächst."

Dabei kommen unsere Geschmacksnerven in den vollen Genuß: Neben verführerisch süßen Rezepten, dürfen auch herzhafte Rezepte nicht fehlen - von salzig bis sauer ist auf beiden Seiten etwas vertreten.

Die Rezepte werden immer mit einer kleinen Geschichte eingeleitet. Diese ist manchmal eine private Erinnerung, manchmal auch ein wertvoller Tipp, aber spätestens daran kann man erkennen, wieviel Liebe in diesen Seiten steckt!

Bei den Rezeptangaben kommt Myriams Kochbuch ohne Personenzahl aus. Mir persönlich gefällt das ganz gut, spielen doch oft verschiedene Faktoren eine Rolle. Steht bei einem Rezept z.B. für 4 Personen, woher weiß ich dann ob diese Personen 2 Männer sind und 2 Frauen. Oder nur Männer. Oder nur Frauen. Wie werden Kinder zu dieser Personenzahl gezählt? Und sind diese Personen große Esser oder eben nicht? Ich glaub, ihr wisst worauf ich hinauswill...
Das soll nicht bedeuten, dass wir von Myriam im Stich gelassen werden, was die Schätzung der Menge anbelangt. Blechgröße (z.B. für die Cream-Cheese-Brownies), Kastenform (z.B. für den Zucchini-Schokoladen-Cake), Springformgröße (z.B. für die Erdbeer-Biskuittorte), und und und dienen uns als ausreichender Hinweis.

Bei den Rezepten selbst ist die Anleitung klar und verständlich, sodass Backneulinge nicht den Mut verlieren und Backerfahrene sich nicht langweilen müssen.

Ich selbst habe mittlerweile zwei Rezepte ausprobieren können - und nicht nur ich bin davon begeistert :)

Zur Firmenfeier meines Freundes machte ich zum einen den Antipasti-Brotring von S. 47 und als Nachtisch gab es Cream-Cheese-Brownies von S. 128. Und wenn ich schreibe, dass ich mit Komplimenten überflutet wurde und mehrere Personen unbedingt das Rezept haben wollen, übertreibe ich nicht im geringsten!

Daher freue ich mich, dass ich vom Verlag die freundliche Genehmigung bekommen habe, euch beide Rezepte auf meinem Blog vorzustellen!

Für den Antipasti-Brotring braucht ihr:

Für den Teig:

500 g Weizenmehl
1 EL Meersalz
20 g frische Hefe
1 EL Zucker
300 ml Wasser
Olivenöl

Für die Füllung:

1 Zucchini
Öl zum Braten
1 handvoll Champignons
8-10 Scheiben Parmaschinken
4 hart gekochte Eier
5 in Öl eingelegte Artischockenherzen
5 in Öl eingelegte, getrocknete Tomaten
150 g geriebener Fontina
100 g geriebener Parmesan
2-3 EL Mascarpone nach belieben
1 Bund Basilikum
Frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:
  • Für den Teig Mehl und Salz in einer Schüssel vermischen. Eine Mulde bilden. Hefe, Zucker und Wasser in die Mulde gießen und die Hefe kurz gehen lassen. Dann 1 EL Olivenöl dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Eine Schüssel mit Olivenöl ausstreichen, den Teig hineingeben und zugedeckt so lange gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
  • Für die Füllung die Zucchini waschen, putzen und längs in möglichst feine Streifen schneiden. In einer Grillpfanne in etwas Öl kurz braten. Die Champignons putzen, mit einem Pinsel säubern, in feine Scheiben schneiden und ebenfalls kurz mitbraten.
  • Den aufgegangenen Teig zu einem Rechteck von circa 30 x 40 cm ausrollen. Mit dem Parmaschinken belegen, die geschälten ganzen Eier in gleichmäßigen Abstand daraufgeben, dazwischen Artischokenherzen, Tomaten und Champignons verteilen. Mit den Zucchinistreifen belegen. Mit dem geriebenen Käse großzügig bestreuen. Nach Belieben Mascarpone daraufgeben. Die abgezupften Basilikumblätter und frisch gemahlenen Pfeffer darübergeben. Den Teig aufrollen, die Teigrolle zu einem Ring formen und die beiden Teigenden gut festdrücken. 
  • Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  • Den Brotring auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit Olivenöl bestreichen und 15-20 Minuten gehen lassen.
  • Den Brotring im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene circa 35 Minuten backen.
Den Teig habe ich ca. 5-8 Minuten geknetet und nach der Ruhezeit ist er gut aufgegangen. Einfach perfekt!

So sah mein Beleg aus!

Den Brotring kann man auch perfekt mit Resten aus dem Kühlschrank belegen!


Ein wahrer Leckerbissen!

Fotografie©Tara Fisher, www.at-verlag.ch
Und so schön sieht der Antipasti-Brotring im Buch aus!



Für die Cream-Cheese-Brownies braucht ihr:

Für ein Brownieblech (ca. 18 x 27 cm)

Für den Teig:

125 g dunkle Schokolade
125 g Butter
2 Eier
200 g Zucker
1 Tl Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
75 g Mehl
1 Prise Salz

Für das Topping:

200 g Doppelrahmfrischkäse
1 Eigelb
70 g Zucker
1 Vanilleschote, Mark

Zubereitung:
  • Den Ofen auf 220 Grad vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auskleiden.
  • Für den Teig die Schokolade in grobe Stücke brechen und mit der Butter in einem kleinen Topf schmelzen, glatt rühren und leicht auskühlen lassen.
  • Eier und Zucker mit dem Schneebesen luftig aufschlagen, die Vanille dazugeben und alles unter die Schokoladenmasse rühren.
  • Mehl und Salz mischen, auf die Schokoladenmasse sieben und alles zu einem Teig verrühren. Den Brownieteig auf dem vorbereiteten Blech gleichmäßig verstreichen.
  • Für das Topping Doppelrahmfrischkäse, Eigelb, Zucker und Vanillemark in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Mit einem Esslöffel portionsweise über dem Schokoladenteig verteilen, eine Gabel wellenförmig quer durch den Teig ziehen, damit eine Mamorstruktur entsteht.
  • Das Blech in der Mitte des vorgeheizten Ofens einschieben und die Brownies etwa 25 Minuten backen, bis sich an der Oberfläche eine leichte Kruste gebildet hat, das Innere der Brownies aber noch schön feucht ist. Mit dem Backpapier aus der Form heben und auskühlen lassen.
  • Mit einem scharfen Messer in beliebig große Stücke schneiden.
Noch ein Muster mit der Gabel ziehen und ab in den Ofen!

 
Hmmm... wie das duftet!

Und schmecken tut es auch :)

 Fotografie©Tara Fisher, www.at-verlag.ch
Und so schön sehen die Cream-Cheese-Brownies im Buch aus!

 Übrigens könnt ihr auf der Verlagsseite auch im Buch blättern - falls euch diese tollen Rezepte nicht schon überzeugt haben :)

Guten Hunger!




Kommentare:

  1. Hm, das liest sich lecker, sieht lecker aus und ich glaube, das Buch brauche ich nun ganz dringend. Danke für diese tolle Kochbuchrezension mit Rezepten und eigenen Fotos, die zumindestens beim Brotring noch besser aussehen, als im Buch!!
    Ganz liebe Grüße
    Karin

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    1. Och Mensch, da werd ich ja noch rot! Vielen Dank für die Blumen :)
      Ich finds immer ganz wichtig, auch zu zeigen, dass man sich mit dem Kochbuch auseinander gesetzt hat. Was mich dann besonders freut, wenn das Gekochte oder Gebackene, dann zumindest Ähnlichkeit mit der Kochbuchabbildung hat - auch wenn es nicht so stielvoll fotografiert wurde. Vielleicht kommt das auch noch mit der Zeit ... Ich glaub ich sollte mir mal ein Buch über Fotografie zulegen :D

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    2. Ganz ehrlich, ich finde manche Abbildungen in Kochbüchern einfach nur gruselig, weil sie einfach so gar nichts mit dem Nachgekochten zu tun haben. Dazu muss man auch sagen, dass einige Kochbücher richtige Lebensmittelfotografen haben und die Bilder gefallen mir meist nicht. Ich finds echt schön, wenn man sieht, dass es eben nicht perfekt geworden ist! Macht auf jeden Fall mehr Appetit als irgend so ein plastisches Bild.

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    3. Hihi - stielvoll - da war ich wohl noch zu sehr vom Kompliment abgelenkt ;)

      Okay, wenn das Bild zu sehr bearbeitet wurde stimme ich dir schon zu. Aber etwas anschaulich zu fotografieren, auf einem schönen Teller mit guter Deko usw. läßt einen dann noch mehr das Wasser im Mund zusammenlaufen ;)

      Doch wie ich schon geschrieben habe, beides war für eine Firmenfeier und ich hatte leider nicht genügend Zeit für ein "liebevolles" Bild. Umso mehr freue ich mich, dass es trotzdem geschätzt wird :)

      Und Myriams Kochbuch empfehle ich wirklich gerne, da es wirklich etwas besonderes ist.

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