Montag, 27. Januar 2014

Liebe Leiche ... - welche Leiche liegt bei dir im Keller?

Liebe Leiche ...

von Antonia Michaelis, Sabine Ludwig, Bettina Brömme, Gesa Schwartz und Kirsten Wulf

erschienen im Rowohlt Verlag











„Ich dachte: Jetzt küsst er mich, hier, neben diesem Spiegel, mitten in der schwarzen Pfütze meiner Angst, und ich dachte: Das könnte auch in einem Buch stehen: mitten in der schwarzen Pfütze meiner Angst.”
S. 26

In den Spiegeln im Park sieht Hannah die Gesichter von toten Mädchen... Als sich ein anonymer Briefeschreiber für Hannah interssiert, zeigen ihr die Spiegel zum ersten Mal auch ihr Gesicht...

«Lebst du schon lange auf der Straße?» «Eine Weile», erwiderte sie mit vollem Mund. «Manchmal ist es besser, irgendwo in der Fremde allein zu sein, frierend und hungernd, als am falschen Platz, wo es warm ist.»
 S. 115

Das Straßenmädchen Anna wird verfolgt... Als Sie dabei von der Treppe gestumpt wird, kommt ihr ein Junge zur Hilfe. Doch begibt er sich damit nicht selbst in tödliche Gefahr?

„Ricco schaute sie einen Moment lang nachdenklich an und sagte dann leise: «Weißt du, oft verdient man eigentlich mehr, als man tatsächlich bekommt.» Er machte eine Pause und fuhr fort: «Man sollte sich das Leben so organisieren, dass man am Ende tatsächlich das auch bekommt, was man verdient.»”
S. 149

Die temperamentvolle Lena macht zusammen mit ihrer Mutter Elvira Urlaub, um die Wogen zu Hause zu glätten. Dabei lernen sie Dana und Ricco kenne - in den sich Lena augenblicklich verliebt. Ihrem Liebesglück steht nur noch Dana im Weg...

Lilly findet an ihrem jährlichen Urlaub in Italien langsam aber sicher gefallen, was vor allem an dem süßen Italiener liegt... Doch vielleicht ist die erste Liebe doch nicht so ungefährlich wie man immer glaubt?

Ronja kann ihr Glück nicht fassen! Beim Auftritt der beliebtesten Boygroup wird Sie von Rick, dem Sänger, auf die Bühne geholt! Nach dem Auftritt fährt Sie zusammen mit ihrer Freundin und der Band weg... in eine Nacht die nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird!

Als ich dieses Buch entdeckt habe, musste ich es vor allem wegen der Kurzgeschichte von Antonia Michaelis lesen! Dabei durfte ich in die Schreibstiele mir noch unbekannter Autorinnen blicken und den ein oder anderen Favoriten für mich entdecken!
Idealerweise eigenen sich die Geschichten aufgrund ihrer Länge als kleiner Abendhappen, bevor man schlafen geht... wenn man danach noch schlafen kann *unheimliches Lachen* ;)




Kommentare:

  1. Das erste Zitat ist schon total gruselig und spannend. Klingt wirklich gut und Kurzgeschichten finde ich zur Abwechslung auch mal sehr schön

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  2. Ist auch von der Meisterin Antonia Michaelis <3

    Diesen Satz fand ich auch sehr schön formuliert: „Mein eigenes Gesicht blickte mir mit großen, ängstlichen Augen entgegen. Mein Gesicht ist nicht schön. Ich denke gerne, es gäbe eine versteckte Schönheit darin, die nur bestimmte Menschen bemerken. In den Büchern, die ich lese, kommen solche Dinge vor. Ich bin fünfzehn Jahre alt, und wenn ich ehrlich bin, lebe ich seit ungefähr neun davon hauptsächlich in den Geschichten der Bücher. Die Leute in der Realität bemerken mich nicht, ich bin zu still, zu unauffällig.”

    Kennst du etwas von der Autorin?

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