Dienstag, 12. November 2013

Suppen, die glücklich machen - für jede Jahreszeit :)

Suppen, die glücklich machen

von Cornelia Schinharl

erschienen im Kosmos Verlag









Ich liebe Suppen! Das ist eine Tatsache! Suppen kann man als Vorspeise oder als Hauptgang servieren. Sie wärmen im Herbst und Winter von innen, können im Sommer eine kühle Erfrischung sein. Durch Suppen tankt der Körper Energie, Suppen geben uns Kraft und stärken das Immunsystem. Ich habe mich durch eine Menge Rezepte probiert, war mal mehr - mal weniger experimentierfreudig. Daher wundert es kaum, dass mit der Zeit Spitznamen speziell durch diese Leidenschaft inspiriert, entstehen. So werde ich zu Hause liebevoll Suppenhuhn genannt und es fühlt sich an, wie eine kleine Auszeichnung ;)

Als bei Lovelybooks eine Leserunde von Cornelia Schinharls "Suppen, die glücklich machen" gestartet wurde, wollte ich unbedingt dabei sein - und hatte tatsächlich Glück.

Cornelia Schinharl gehört mit über 50 veröffentlichten Büchern, für die sie auch zahlreiche Preise bekommen hat, zu den erfolgreichsten Kochbuchautorinnen im deutschsprachigen Raum. Für die leidenschaftliche Köchin gehört ein leise vor sich hin blubbernder Suppentopf mit zum Schönesten, was die Küche zu bieten hat. Und so ist sie auch davon überzeugt, dass eigentlich jede Suppe glücklich machen kann. Für dieses Buch hat sie die besten Rezepte für Suppen mit Wohlfühleffekt zusammengestellt. Mit frischen saisonalen Zutaten zubereitet, verfeinert mit aromatischen Gewürzen, Toppings und kleinen Beilagen tun dieses Suppen Leib und Seele gut.

Diese Information versteckt sich ganz unaufdringlich am Ende des Kochbuches, ebenso die weiteren Personen, die an der Entstehung beteiligt sind.

Die Aufteilung wurde anhand der Jahreszeiten vorgenommen, den Anfang macht das Brühe kochen. Besonders gut gefällt mir, dass neben den Standartbrühen (Rinderbrühe, Gemüsebrühe, Hühnerbrühe) auch Krustentierfond, Fischbrühe und eine Pilzbrühe vorgestellt wurden.

Meckern kann man immer. Zum Beispiel das bei der Gemüsebrühe mit Frühlingskräutern und -gemüse gearbeitet wird. Da diese am Anfang und somit im Frühling präsentiert wird, finde ich den roten Faden passend. Ich unterstelle also jedem, der sich in einer anderen Jahreszeit eine Brühe kochen will soviel Fantasie und Inspiration, dass die oder derjenige Zutaten entsprechend abwandeln können ;)

Ich habe mittlerweile zum dritten Mal die Gemüsebrühe gekocht. Da ich vor kurzem diagnostiziert bekommen habe gegen Äpfel und Sellerie allergisch zu sein, habe ich den Sellerie beim Rezept entsprechend weggelassen.

Stattdessen kam in der ersten Variante Pastinaken rein. Dadurch hat die Suppe eine kleine Fettschicht gehabt und eine pikante Note bekommen.

Bei der zweiten Variante statt Pastinaken Petersilienwurzel genommen. Die Suppe hatte die selbe Farbe wie Variante 1, allerdings war der Geschmack neutraler.

Klar was jetzt kommt? In Variante 3 habe ich Petersilienwurzel und Pastinaken gemischt :)

Das ausgekochte Gemüse kann man übrigens noch vielfältig benutzen. Am simpelsten ist es, eine Gemüsecremesuppe daraus zu machen. Im Buch wird auch häufiger Suppengrün verlangt - also kann es auch weiterverarbeitet werden für eine andere Suppe. Vor allem spart man dadurch wieder Zeit. Das Gemüse kann man auch als Ravioliefüllung nutzen, oder oder oder!

Wie oben erwähnt, bin ich sehr versiert im Thema Suppen. So konnten mich kleine Highlights wie Gründonnerstagssuppe mit knusprigen Brotcroutons, Brennnesselsuppe mit Grünkern, Grüne Suppe mit Radieschenblättern, Knoblauchsuppe, (und und und) nicht so überraschen, wie die anderen Kochbuchteilnehmer. Doch auch ich durfte ein paar neue Rezepte wie Paprikasuppe mit Amaranth und Feta, Rhabarbersuppe mit frittierten Reisbällchen, Brezensuppe mit Sellerie (bei mir natürlich ohne) und Möhren, Pasta e Ceci, Currysuppe mit Mango - Ingwer und Huhn sowie Schokosuppe mit Vanille-Schnee-Eiern kennenlernen.

Nachgekocht habe ich
- die Gemüsebrühe
Die Vorbereitung - ich hab gleich die doppelte Menge angesetzt

Gleich ist die Gemüsebrühe fertig

So sieht das Endergebnis aus
Ein Tipp aus dem Buch: Zwiebeln anbraten für das besondere Aroma


- Klare Brühe mit Speckknödelchen (Ich habe 200 g Weißkohl verwendet. Die Knödel sind wirklich gut gelungen und diese werde ich gerne wieder zubereiten. Die Suppe insgesamt hat allerdings nicht meinen Geschmack getroffen.)

Speckknödelchen am kochen



Die fertige Suppe


 - Maronisuppe mit Räucherspeck (Wirklich sehr lecker. Entsprechend war die Suppe auch ratz fatz leer.)

Super lecker!
- Winterminestrone mit Parmesan (Durch das ausgekochte Gemüse in Minuten fertig. Der Parmesan macht die Suppe noch schmackhafter.)

- die Radicchiosuppe mit weißen Bohnen und Pancetta (Nicht sehr ansehnlich und auch für meinen Geschmack nicht das Non plus Ultra. Radicchio ist bitter und durch Balsamico in Kombination mit Honig sollte dieser Geschmack minimiert werden. Von der Konsistens war es mir allerdings zu schlabbrig.)

Wertvolle Tipps, schmackhafte Bilder die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, Toppings, Suppeneinlagen und Würzmischungen runden dieses Kochbuch ab und machen es zu einem kleinen Schatz, den man gerne immer wieder in die Hand nimmt!

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