Sonntag, 1. September 2013

Buchzitate - Zirkel von Sara Elfgren und Mats Strandberg; erschienen im Dressler Verlag Hamburg

Buchzitate - Zirkel von Sara Elfgren und Mats Strandberg 

erschienen im Dressler Verlag Hamburg









Mit freundlicher Genehmigung des Verlages darf ich euch folgende Zitate aus Zirkel,dem ersten Band der Engelsfors-Triologie, vorstellen:


"Das Grauen in der Wirklichkeit hat nichts mit dem Grauen im Film gemeinsam. Es ist nicht spannend. Nur beängstigend und schmutzig. Und vor allem lässt es sich nicht abschalten."

"Aber so ist das in dieser verdammten Stadt, denkt sie. Du bist nur der, für den dich alle halten."

""Als ich so alt war wie du, hat sich jemand, der mir sehr nahestand, das Leben genommen."
Seine Stimme ist ganz ruhig, aber Minoo sieht, wie sich seine linke Hand zur Faust ballt. Eine bestimmte Art von Schmerz geht nie vorbei."

"Wie sie wollte er mehr. Mehr fühlen. Mehr erleben. Sie hat geglaubt, das Leben mit ihm würde ein Abenteuer werden."

"Ja, Anna-Karin weiß, wie es sich anfühlt, sterben zu wollen. Seit acht Jahren denkt sie fast täglich daran. Und bisher hat sie sich immer dagegen entschieden. Denn da ist ja noch ihr Großvater. Da sind die Tiere. Und die Ferien, in denen sie nicht in die Stadt fahren muss. Und manchmal, wenn sie es wagt, so weit zu denken, lockt ein anderes Leben in der Zukunft - ein Leben, in dem sie als Tierärztin arbeitet und sich einen eigenen Hof leisten kann, mitten im Wald, weit weg von Engelsfors."

"Würdest du einen Blinden bitten, einen Blinden zu führen?"

"Minoo würde gerne etwas Schlaues dazu sagen. Will zeigen, dass sie Rebeckas Vertrauen verdient hat, will Rebecka mit einer Menge toller Ratschläge helfen und ihr versprechen, dass alles gut wird. Aber dann versteht sie, dass es besser ist zu schweigen."

""Wenn ich daran denke, wie es mir ging, bevor ich mit Gustaf zusammengekommen bin, kommt es mir vor, als würde ich mir einen alten Schwarz-Weiß-Film anschauen. Mit Gustaf ist sozusagen die Farbe in mein Leben gekommen. Aber ich habe immer noch das Gefühl, eigentlich zu dieser Schwarz-Weiß-Welt zu gehören, und irgendwann wird er merken, dass ich nicht ... bunt bin. Wenn ihm das klar geworden ist, dann ist alles kaputt.""

"Minoo spürt ihren eigenen Zorn wie einen tollwütigen Hund an der Kette zerren, aber sie hält ihn in Schach."

""Ist das ... magisch?"
Adriana lächelt.
"Das ist Earl Grey.""

"Vanessa hasst dieses Buch langsam. Es führt sich auf wie eine griesgrämige alte Diva, die die Lippen zusammenkneift, sobald es um Informationen geht, die sie wirklich brauchen."

"Stille legt sich zwischen sie. Es gibt tausend Dinge zu sagen und tausend Gründe zu schweigen."

"Du hast viele Fehler gemacht. Aber genau, wie du lernen musst, deinen Mitmenschen zu vergeben, musst du lernen, dir selbst zu vergeben."

"Und ich werde dich immer lieben, ganz egal, was du vielleicht anstellst. Selbst wenn du einen furchtbaren Fehler gemacht hättest, würde ich dich lieben. Und wenn dir jemand etwas Böses wollte, dann würde ich dich bis zum letzten Tropfen meines Blutes verteidigen."

"Wer sich von anderen auf ein Bild reduzieren lässt, muss den Preis dafür zahlen."

"Jetzt, wo die Zimmer leer sind, wirken sie viel kleiner. Sollte es nicht genau andersherum sein?
Hier hatte ihr ganzes Leben Platz. Nun sind es nur noch Zimmer.
Das ist der Unterschied, denkt Anna-Karin. Vorher war es ein Zuhause. Jetzt ist es nur noch ein Haus."

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