Freitag, 28. Juni 2013

Blogtour - Mein Beitrag :D

Hallo ihr da draußen vor den Bildschirmen,

ich hoffe, ihr habt fleißig die anderen Stationen besucht und landet heute somit bei mir.

Ich befasse mich mit der Fortsetzung zu "Flying Moon",


 die wie ihr aufmerksamen Teilnehmer ja wisst, aus Moons Sicht geschrieben ist. Im zweiten Teil "Lasse" verrät der Titel, wer der Erzähler sein wird ;)













Hier habe ich eine kleine Kostprobe für euch:

„Hast du den Anzug dabei?“
„Ja.“
Sie war erleichtert, auch wenn sie es nicht zeigte. Bei meiner letzten Premiere war ich stoned und in zerrissenen Jeans auf dem roten Teppich erschienen. Ich wusste, dass meine Mutter weniger interessierte, dass der Dresscode nicht gestimmt hatte, als die Tatsache, dass es mir nicht besonders gut gehen konnte, wenn ich in diesem Zustand zu einer Filmpremiere ging. Ich wäre auch gar nicht gegangen, wenn Krista nicht darauf bestanden hätte. Oh Gott, Krista.
„Warum stöhnst du?“
„Mir ist nur gerade was eingefallen ... was war noch mal mit dieser Premierenparty?“
Meine Mutter zögerte. Sie merkte vermutlich, dass ich sie anlog, aber unter keinen Umständen wollte ich mit ihr über Krista reden. Kristas Namen, überhaupt unsere ganze Affäre, wenn das das richtige Wort dafür war, löste in mir sofort ein Gefühl von Scham und Unwohlsein aus. Ich hatte kein Arsch sein wollen, aber ich war nicht verliebt und hatte aus Bequemlichkeit so getan als ob und das war eine Sache, auf die ich nicht stolz war. Krista war kein Groupie, sie verdiente das nicht.
„Die Party nach der Premiere? Sie ist bei Nora in ihrem Privathaus. Mehr ein kleiner Palast, ich war einmal da. Sehr eindrucksvoll. Es wäre wirklich sehr nett, wenn ...“
„Verstehe. Ich gehe hin. Wo ist es noch mal? Ich habe die Einladung irgendwie verlegt.“ Was nicht ganz stimmte, denn eigentlich hatte ich sie weggeworfen, wie alle Einladungen, die mir im Moment zu anstrengend, laut und uninteressant vorkamen. 
„Ich habe schon bestätigt, du kannst eine Begleitung mitnehmen.“
„Ja?“ Darauf hatte ich bestimmt keine Lust. Außerdem: Wen? In München kannte ich niemanden.
„Ich dachte, vielleicht Krista?“
Es war klar, dass sie es ansprechen würde.
„Nein, wir sind nicht mehr, ... also.“
„Schade.“
Ich konnte mit meiner Mutter über Vieles reden, aber nicht darüber, wieso ein nettes Mädchen und eine phantastische Schauspielerin wie Krista, nicht zu mir passte. Wobei nettes Mädchen eine vollkommen falsche Bezeichnung für Krista war. Das würde sie noch nicht einmal selber von sich sagen. Sie war hundertprozentig erwachsen. Was mir gefallen hatte. Genauso wie der Sex am Anfang als wir uns noch nicht so gut kannten. Am Anfang war alles gut gewesen und locker. Bis wir in einer seltsam falschen Beziehung gelandet waren und alles unehrlich wurde. Jedenfalls von meiner Seite. Nun, das konnte ich Krista nicht vorwerfen. Es lag an mir und diesem Gefühl von Verlorenheit und Einsamkeit, das mich verfolgte. Selbst wenn wir nebeneinander im Bett gelegenen hatten, war es geblieben.
„Tja, dann.“
Meine Mutter schwieg noch einen Moment, um Platz für eine Umentscheidung zu lassen, dann begriff sie.
„Okay. Viel Spaß heute Abend. Und ruf mich morgen nach dem Gespräch mit Nora noch mal an. Ich würde gerne wissen wie es gelaufen ist.“
„Mach ich.“
„Ach, und Lasse?“
„Ja?“
„Ich soll dich von Gerion grüßen. Er dreht in der Nähe von München und versucht, zur Premiere zu kommen.“
„Cool.“
Ich legte auf und ging zurück ins Bad. Und war erleichtert. Vielleicht kam Gerion. Niemand kannte mich so gut wie er, von Ole einmal abgesehen. Meine Mutter nannte es den Windeleffekt. Wenn man sich so früh kennenlernte, dass man sich sogar in Windeln gesehen hat, dann würde man immer offen zueinander sein und sich vertrauen. Eine Theorie, die mir vollständig einleuchtete.
Mit Gerion konnte ich über alles sprechen. Na ja, fast alles. Was Mädchen anging, war es nicht ganz so einfach.
Er behauptete, dass sich jedes Mädchen, das ihn interessiere, mit tödlicher Gewissheit in mich verlieben würde. Ich behauptete, dass er jedes Mal, wenn ihn ein Mädchen interessierte, so tat, als wäre sie ihm egal oder als könnte er sie besonders wenig leiden. Und ich fing dann an, nett zu ihr zu sein, weil sie mir leid tat. Kein Wunder, dass die Mädchen am Ende immer mich nett fanden. Liebe war für ihn ein verdammt ernstes Thema. Wenn ich auch nur den kleinsten Witz über seine Gefühle einem Mädchen gegenüber riss, rastete er aus. Neben ihm sah ich aus wie ein rücksichtsloser Verführer.
Okay, was stimmte: er war der Vernünftigere von uns beiden. Doch wenn wir zusammen waren, entstand eine gute Mischung. Keine Ahnung, was ich genau dazu beitrug, aber zusammen waren wir einfach das perfekte Team.  
Denkt dran, in den nächsten zwei Tagen findet ihr auf  https://kasasbuchfinder.wordpress.com/ Fragen rund um das Buch. Diese könnt ihr beantworten, wenn ihr alle Beiträge der Blogteilnehmer gelesen habt. Deswegen hier nochmal eine kurze Aufstellung:









27.6. www.monesleseinsel.blogspot.de


29./30.6 https://kasasbuchfinder.wordpress.com/

 Gewinnen könnt ihr:
- 5 signierte Ausgaben von "Flying Moon"
- Red Bug Hoodie
- handgefertigte Red Bug Tasse




Ich drück euch die Daumen und hoffe, ihr hattet bei der Blogtour genauso viel Spaß wie wir :D


1 Kommentar:

  1. Hallo und guten Tag,

    nun das waren wohl die letzten Puzzlteile.

    Jetzt bin ich gespannt auf die Fragen.

    LG..Karin..

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