Dienstag, 21. Mai 2013

Gib den Jungs zwei Küsse - Leider zu unpersönlich!

Gib den Jungs zwei Küsse


St. John Greene

erschienen im Ullsteinbuch Verlag






Hab das Buch abgebrochen, da es mir überhaupt nicht zugesagt hat. Die ganze Zeit dreht sich alles viel zu sehr ums Geld. Das Buch entspricht überhaupt nicht meinen Erwartungen. Die Liste ist eher eine, die er abarbeitet und überhaupt nicht schön romantisch in einem Brief verpackt, der für die Familie geschrieben wurde.

Es hat schon damit angefangen, als ich entdeckte, dass das Buch doch nicht von Ihm geschrieben wurde. Das war meine Annahme wurde durch eine Meldung bestätigt.

Natürlich ist es brutal, welche Niederschläge die Familie in jungen Jahren schon einstecken musste! Der bekämpfte Krebs bei seinem Sohn und die Todesangst um Ihn!

Aber es kommen auch nur schwer Emotionen rüber. Seine Frau ist Tot (wird nur in den höchsten Tönen gelobt, was ich auch verstehen kann. Nach dem Tod denkt man nur an die guten Eigenschaften und natürlich daran, wie sehr man die Person vermissen wird.) und er räumt ihr Sachen aus, bzw. will Sie in Gruppen sortieren. Das erste was er aus der Handtasche nimmt ist der Geldbeutel? Dann ist es Kates Wille, dass die Leute bei der Beerdigung eher für die Jungs spenden? Sie hatte X-Konten und er wußte nichts davon? Für was braucht man überhaupt soviele Konten? Dauernd ist im Buch irgendwelche Schleichwerbung. Und dann stellt sich aber raus, dass das Haus schon von Kate "heimlich" abgezahlt wurde. Wie soll das möglich sein? Sie musste sich doch um die Kinder kümmern und konnte (auch wenn Sie Teilzeit gearbeitet hätte) sowas doch nie und nimmer abbezahlen.

Mir wird hier zu sehr gelogen und Stinge ist mir total unsypmpathisch. Durch die Eindrücke von den anderen fühle ich mich schuldig, weil sich jeder mehr oder weniger durch das Buch gequält hat. Aber momentan ist es bei mir sehr hektisch und dann will ich die wenige Zeit, die mir für ein Buch bleibt, nicht für so ein "schlechtes" opfern.

 Eine Rezi von Queenelyza finde ich zu diesem Buch sehr gut formuliert:

"Oh je, oh je, wo fang ich nur an? Dieses Buch zu bewerten, fällt mir ausgesprochen schwer. Ausdrücklich muss ich vorab sagen, dass ich NICHT die Geschichte des Buches bewerte. Es ist eine wahre Geschichte, das Tagebuch eines Mannes, der seine Frau an den Krebs verloren hat und nun seine beiden Söhne alleine großziehen muss. Wer, bitte bin ich, dass ich es wagen könnte, eine solch traurige Geschichte zu beurteilen, ja, gar mit Punkten oder Sternen zu bewerten? Was ich aber durchaus bewerten kann und will, ist das Buch an sich. Dazu aber kurz ein Abriss der Geschichte."

Schöne, wahre Worte.

Leider bin ich Stringe emotional überhaupt nicht näher gekommen, die Geschichte hat mich "kalt" gelassen und das bei so einem tragischen Thema! Ok, es wird gesagt, dass ihm das Haus jetzt viel lauter vorkommt und sehr gut kann man nachempfinden, dass er in den Erzählungen mittendrin abschweift...Auch durch die gemeinsamen Rituale wird Singe schmerzlich bewußt, dass seine Frau nicht mehr da ist.

Und doch "fehlt" mir mehr Gefühl.

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